14K-Triade

Die 14K-Triade wurde als die weltweit größte Triadenbande in der Mitte der 1990er- beschrieben. Sie wurde nach dem chinesischen Bürgerkrieg von (ehemaligen) Anhängern der Nationalisten gegründet, die vor kommunistischen Chinesen flüchteten.

1997 kam es zu einer Anzahl von bandenbezogenen Angriffen, in deren Verlauf 14 Personen getötet wurden. Die Herrschaft der 14K-Triade unter „Zerbrochener Zahn“ Koi wurde von den kleineren Soi Fong und „Water Room“ Triaden angefochten.

Im darauffolgenden Jahr tötete ein Schütze, von dem man annahm, dass er zur lokalen 14K-Triade gehörte, einen portugiesischen Gefängniswärter und verwundete einen weiteren in einem Straßencafé in Macau.

1999 verurteilte ein portugiesisches Gerichte den Mafiaboss Wan Kuok-koi (45), auch bekannt als „Zerbrochener Zahn“ Koi, aufgrund verschiedener Anklagen zu 15 Jahren Haft. Seine 14K-Bande wurde verdächtigt, „drive-by shootings“, Autobombenanschläge und Attentate begangen zu haben. 7 Mitangeklagte bekamen geringere Strafen. 14K ist vermutlich (siehe Literatur) mit dem chinesischen Geheimdienst in wirtschaftlicher Verbindung, die Triaden sollen mit Bauunternehmens- und Prostitutionsgewinnen teilweise den Geheimdienst finanzieren.

Siehe auch: Macau Sicherheitskräfte, Sun Yee On

See also: 14K-Triade, 1990er, 1997, 1999, Chinesen, Geheimdienst, Kuomintang, Macau, Sun Yee On, Triade