21 Gramm
21 Gramm ist der zweite Spielfilm des mexikanischen Regisseurs Alejandro González Iñárritu. Er entstand in enger Zusammenarbeit mit Guillermo Arriaga, der für das Drehbuch verantwortlich zeichnete. Der Titel des Films bezieht sich auf jenes Gewicht, das angeblich jeder Mensch im Moment des Todes verliert. Zugrunde dafür liegt ein Experiment von 1907 durch den amerikanischen Arzt Duncan MacDougall, der dabei das Gewicht von 21 Gramm ermittelt hat.
| Inhaltsverzeichnis |
Daten
- Deutscher Titel: 21 Gramm
- Originaltitel: 21 Grams
- Land: USA
- Originalsprache: englisch
- Drehjahr: 2003
- Länge: 125 Minuten
- Regie: Alejandro González Iñárritu
- Buch: Guillermo Arriaga
- Kamera: Rodrigo Prieto
- Schnitt: Stephen Mirrione
- Musik: Dave Matthews, Gustavo Santaolalla
- Produktion:
- Hauptdarsteller:
- Sean Penn (Paul Rivers)
- Naomi Watts (Cristina Peck)
- Benicio del Toro (Jack Jordan)
- Charlotte Gainsbourg (Mary Rivers)
Handlung
Wie in González Iñárritus und Arriagas erstem Film Amores Perros spinnt 21 Gramm drei Handlungsstränge, die durch einen Autounfall miteinander verbunden werden. Sean Penn spielt einen kranken Mathematiker, Naomi Watts eine trauernde Mutter und Benicio del Toro einen ehemaligen Sträfling, der seinen Glauben an Gott und seine Familie entdeckt hat. Die Schicksale der drei Personen beginnen sich miteinander zu verweben, als del Toro mit seinem Wagen den Mann und die beiden Töchter von Watts überfährt und Penn das Herz des toten Ehemanns transplantiert bekommt.
Preise
Der Film, der viele Auszeichnungen erhielt, war unter anderen als bester nicht- europäischer Film für den Europäischen Filmpreis nominiert. Zu den zahlreichen Schauspielpreisen gehören Nominierungen bei der Oscarverleihung 2004 für Benicio del Toro als Bester Nebendarsteller und Naomi Watts für die Beste weibliche Hauptrolle.
Weblinks
- Eintrag bei filmz
- Website zu 21 Gramm (auf Englisch)
- 21 Gramm in der Internet Movie Database
- Eintrag in der Moviemaniaxx Database
- Bebilderte Rezension der entsprechenden DVD
- Pressespiegel auf film-zeit.de
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