Umdrehungsgeschwindigkeiten von Laufwerken

Bei der Speicherung von Daten auf magnetischen oder optischen Scheiben muss eine Entscheidung über die Regelung der Umdrehungsgeschwindigkeit des Mediums getroffen werden. Dabei gibt es drei verschiedene Verfahren:

Inhaltsverzeichnis

Constant Angular Velocity (CAV)

Die Platte dreht sich mit konstanter Geschwindigkeit. Je weiter der Lesekopf nach außen bewegt wird, desto höher ist die relative Geschwindigkeit zwischen Kopf und Plattenoberfläche. Die Datenrate pro Umdrehung bleibt gleich, dadurch ist die Dichte der Daten nach außen hin immer geringer, und zunehmend ineffizient. Das Verfahren kommt bei Schallplatten und Laserdiscs im CAV-Modus zum Einsatz.

Constant Linear Velocity (CLV)

Je weiter der Lesekopf nach außen bewegt wird, desto mehr wird die Umdrehungsgeschwindigkeit gesenkt. Die relative Geschwindigkeit zwischen Lesekopf und Oberfläche bleibt annähernd gleich, die Datendichte und Datenrate ebenfalls. Dieses Verfahren wird bei Compact Discs eingesetzt.

Constant Angular Acceleration (CAA)

Die Umdrehungsgeschwindigkeit wird kontinuierlich verringert, jeweiter der Lesekopf nach außen bewegt wird. Das Verfahren ist CLV sehr ähnlich, aber noch effizienter.

Partial Constant Angular Velocity (PCAV)

Im inneren Bereich der CD arbeitet das Laufwerk mit CAV-Technik, bei Erreichen einer bestimmten Soll-Lineargeschwindigkeit im äußeren Bereich wird dann auf CLV umgeschaltet. Teilweise werden auch Vibrationssensoren eingesetzt, wo nur bei erhöhter Vibration im inneren Bereich auf CAV umgeschaltet wird.

See also: Umdrehungsgeschwindigkeiten von Laufwerken, Compact Disc, Laserdisc, Lesekopf, Schallplatte, Speichermedium