MG3

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MG des österreichichen Bundesheeres
Daten
Hersteller: Rheinmetall, POF
Modell: M3
Kaliber: 7,62x51
Länge: 1225 mm
Gewicht: 11500 g
Lauflänge: 565 mm
Kapazität Magazin: Patronengurt Schuss
Anzahl Züge: 4
Drall: rechts
Abzugswiderstand:  ?
Visierung: Schiebevisier 200-1200m
Produktion: ab 1969

Das MG3 ist eine Modifikation des Maschinengewehrs MG42 der Wehrmacht und ist seit seiner Einführung 1969 das Standardmaschinengewehr der Bundeswehr. Hergestellt wurde es von der Firma Rheinmetall, heute wird es u.a. von POF (Pakistan Ordnance Factories) in Lizenz gebaut.

Die erste Änderung gegenüber dem MG 42 war die Einführung des NATO-Kalibers 7,62 x 51 mm für das MG. Weitere Änderungen erfolgten am Rohr, Gehäuse, Staubschutzdeckel, Verschlusssperre, Zweibein und Rückstoßverstärker. Die Feuergeschwindigkeit wurde geringfügig von 1500 auf 1300 Schuss/min durch Verwendung eines schwereren Verschlusses herabgesetzt. Die Österreichische Version des MG 3 schießt nur mit ca. 900 Schuss/min.

Die Waffe kann eingesetzt werden als Handwaffe der Infanterie auf Zweibein, als Flugzeugabwehr auf Dreibein und Drehringlafette sowie auf Feldlafette mit Winkelspiegel und optischem Vergrößerungsvisier, außerdem können zwei MGs auf einer achsparallelen Lafette gleichzeitig per Fernbedienung zur Fliegerabwehr bedient werden. Die Einheiten der Bundeswehr setzen das MG 3 in Auslandseinsätzen auch als Bordmaschinengewehr in Hubschraubern des Typs Bell UH-1D und CH-53G ein.

Die Blenden-Version zum Aufbau auf gepanzerte Fahrzeuge heißt MG 3A1.

Weblinks

See also: MG3, 1969, Bundeswehr, CH-53, Drall, Dreibein, Flugabwehrkanone, Hubschrauber, Infanterie