Ablehnung

häufige Verknüpfung: -phobie Anti-

Ressentiment

Das Ressentiment (franz. für heimlicher Groll) bezeichnet eine gefühlsmäßige, mit starken negativen Affekten verbundene Ablehnung eines Sachverhaltes, von dem Gefährdung, Bedrohung oder Behinderung befürchtet wird.

Ressentiments können sich auf Personen und Gegenstände beziehen sowie allgemein auf Vorstellungen, die dem System der Überzeugungen des Individuums noch nicht eingegliedert sind oder nicht eingegliedert werden können.

Sie beruhen häufig auf einem Mangel an ausreichender Information, der eine rationale Auseinandersetzung nicht oder nur teilweise ermöglicht, und werden mit Vermutungen, Verdächtigungen und Ahnungen begründet. Ihre Auflösung gelingt nicht immer durch logische Einzelargumente, sondern erfordert oft eine Umstrukturierung des subjektiven Weltbildes im Sinne einer besseren Anpassung an wissenschaftliche Argumente und an objektive Realitäten.


Siehe auch: Vorurteil


Einen Korb geben

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Er bekommt keinen Korb.

"Einen Korb bekommen" bedeutet bei einem Liebes- oder Heiratsantrag abgewiesen werden.

Die Redewendung hat ihren Ursprung in folgender mittelalterlichen Sitte: Ein von einem Freier umworbenes Fräulein konnte diesem seine ablehende Haltung deutlich machen, indem sie ihm einen Korb hinunter ließ, dessen Boden gelockert war. Versuchte der Freier, sich in diesem Korb zum Fenster der Angebeteten hinaufzuziehen, brach der Boden durch.

See also: Ablehnung, -phobie, Affekt, Ahnung, Anpassung, Bedrohung, Behinderung, Freier, Gefährdung, Groll