Abschiedsgruß

Das Wort Abschiedsgruß hat im Deutschen zwei Intensitäten: das alltägliche Verabschieden nach einer Begegnung (engl. etwa to say good bye) und der Abschied bei einer Abreise (farewell). Im folgenden sei zunächst auf den ersten Typus eingegangen.

Inhaltsverzeichnis

Die Bandbreite beim Verabschieden

Ein solcher Gruß - also das Abschließen eines persönlichen Kontaktes - erfolgt meist mit Worten, ist aber meist (analog zur Begrüßung) von Gesten begleitet. Die Grußformen sind von Kultur, sozialer Schicht, Tageszeit und Mode abhängig. Ihre Skala kann sehr viele Bereiche umfassen:

Es gibt auch Verhaltensweisen und Gesten, die für bestimmte Gesellschaftsschichten, Wirtschaftskontakte oder Vereine typisch sind.

Traditionelle Grußworte

"Flottere" Grußworte zum Abschied

Unter jüngeren ist heute "Tschüss", "Hallo", "Servus" oder "Ciao" vorherrschend. Doch greifen auch diese "modernen" und ähnliche Grußformen meist auf einen christlichen Kern zurück. Die älteste davon ist

Gestik und Blick

Der Gruß hat mit der Beziehung der grüßenden zur zurückbleibenden Person zu tun. Wie die Worte hängt daher auch die Körpersprache von ihr, vom Alter und den eingangs genannten Faktoren ab.

Sonderformen

In anderen Kulturen, aber auch innerhalb Europas sind die Unterschiede besonders in der Gestik erheblich. Sie können oft zu Mißverständnissen führen - zum Beispiel in Russland, wenn man sich einem freimütigen dritten Wangenkuss entzieht.

Die überkreuzten Hände eines Orientalen, der damit seinen Dank ausdrückt, wirken auf Mitteleuropäer oft seltsam. Darüber zu lächeln kann zu tiefen Verletzungen führen. Über die für Europäer schwierigen Gebräuche in Asien gibt es für Wirtschaftskreise und Politiker eigene Broschüren und Seminare.

Auch bei uns existieren Abschiedsgrüße in spezieller Form, z.B.:

Siehe auch

See also: Abschiedsgruß, Adelige, Alpin, Alter, Asien, Begrüßung, Beziehung, Böhmen, Bürgermeister, Christentum