Accelerated Freefall

Die Accelerated Freefall-Ausbildung (AFF, beschleunigte Freifallausbildung) ist eine Ausbildungsmethode zum Erlernen des Fallschirmspringens. Die AFF-Ausbildung wurde in den USA entwickelt und ist häufiger als die konventionelle Fallschirmausbildung. Sie ist in sieben Levels gegliedert, bei jedem hat der Schüler bestimmte Fähigkeiten im freien Fall zu zeigen. Gelingt es, kommt der nächste Level, andernfalls muss der Sprung wiederholt werden.

Nach einem ersten Tag mit Theorie und praktischen Übungen springt der angehende Skydiver schon am zweiten Tag der Ausbildung mit zwei Sprunglehrern aus der normalen Absetzhöhe. Die beiden Lehrern halten ihn zum Stabilisieren im freien Fall an Armen und Beinen fest und geben ihm schließlich ein Zeichen zum Öffnen des Hauptschirmes. Mit jedem Level kommen weitere Aufgaben hinzu. Ab dem vierten Level ist nur noch ein Lehrer dabei.

Wurde der siebte Level erfolgreich abgeschlossen, darf der Schüler nun alleine aus einem Flugzeug springen, bis er die für die Lizenzprüfung vorgeschriebene Sprunganzahl erreicht.

Manchmal verlangen Ausbildungsanbieter vor dem ersten Solosprung einen Tandemsprung als "Level 0". Die Grundkosten sind etwa gleich der konventionellen Ausbildung, durch Levelwiederholungssprünge kann es aber schnell deutlich teurer werden. Der große Vorteil ist die kurze Dauer von wenigen Tagen bis zum alleinspringenden Schüler und die hohe Motivation durch das sofortige Erleben des freien Falls.

Größere Sprungplätze bieten meist nur noch die AFF-Ausbildung an, kleinere Plätze dagegen eher die konventionelle Ausbildung, weil die Weiterbildung der Sprunglehrer sich erst bei größeren Schülerzahlen lohnt.

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