Acker
Ein Acker (oder Feld) ist ein landwirtschaftlich genutzter Boden, der regelmäßig bearbeitet oder bestellt wird.
thumb|Ackerfläche im Winter [[Bild:Img1.jpg|thumb|Acker bei ]] Wiesen und Weiden gehören damit nicht zu den Ackerflächen. Das Bestellen der Flächen wird auch gelegentlich als 'beackern' bezeichnet.
Als Grenzmarkierung zwischen den Flächen dienten unter anderem über Jahrhunderte und partiell noch heute Lesesteinhaufen. Diese Steine mussten zur Kultivierung mühsam per Hand von den Feldern geräumt werden und wurden – bisweilen über Generationen hinweg – platzsparend an den Rändern von Äckern und auch Wiesen und Wäldern zu Haufen aufgetürmt.
Siehe auch: Ackerbauerkultur
Acker war auch ein altes Feldmaß, das in einigen deutschen Kleinstaaten angewandt wurde, z.B.:
- in Sachsen: 1 Acker = 2 Morgen = 300 Quadratruten = 55,342 Ar
- in Kurhessen: 1 Acker = 150 Quadratruten = 23,87 Ar
Siehe auch: Alte Maße und Gewichte
Als Acker, auch Wiese, werden gelegentlich (umgangssprachlich) auch Viertel des Spielfelds einer Tischtennisplatte bezeichnet. Acker oder Wiese spielen (bei der Angabe) bedeutet, dass der Ball im diagonal gegenüberliegenden Feld landen muss.
Acker war auch ein Spitzname des Bundeskanzlers Gerhard Schröder während seiner aktiven Hobbyfußballer-Karriere.
Zum englischen Feldmaß, siehe Acre.
