Acrylsäure
| Strukturformel | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| CH2 = CH − COOH | |||||
| Allgemeines | |||||
| Name | Acrylsäure | ||||
| Andere Namen | Propensäure | ||||
| Summenformel | C3H4O2 | ||||
| CAS-Nummer | 79-10-7 | ||||
| Kurzbeschreibung | Farblose Flüssigkeit mit stechendem, essigartigem Geruch | ||||
| Eigenschaften | |||||
| Molmasse | 72,06 g/mol | ||||
| Aggregatzustand | flüssig | ||||
| Dichte | 1.040 kg/m³ | ||||
| Schmelzpunkt | 13 °C | ||||
| Siedepunkt | 141 °C | ||||
| Flammpunkt | 54 °C | ||||
| Dampfdruck | 3,8 hPa (20 °C) | ||||
| Löslichkeit | Gut löslich in organischen Lösungsmitteln | ||||
| Sicherheitshinweise | |||||
| Gefahrensymbole | |||||
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| R- und S-Sätze |
R: 10-20/21/22-35-50 | ||||
| MAK | - | ||||
| LD50 | >192 mg/kg (oral Ratte); >290 mg/kg (dermal Kaninchen) | ||||
| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Normbedingungen. | |||||
Acrylsäure oder Propensäure gehört zu den ungesättigten Carbonsäuren. Sie ist eine farblose, mit Wasser mischbare Flüssigkeit mit stechendem, essigähnlichem Geruch. Sie wirkt stark korrodierend und ist entzündlich. Ihre Hauptverwendung ist die Polymerisation zu Superabsorbern (Anwendung z.B. in Windeln), Acrylatestern (die wiederum zur Herstellung von Polymeren verwendet werden) und als Comonomer bei der Herstellung von Polymerdispersionen.
Acrylsäure kommt wegen ihrer Neigung zur Polymerisation mit Hydrochinonmonomethylether stabilisiert in den Handel.
