Adler (Lokomotive)
| Adler | |
|---|---|
| thumb|310px|Adler (Nachbau von 1935) in Nürnberg 1999 | |
| Anzahl | 1 |
| Hersteller | Stephenson |
| Indienststellung | 1835 |
| Ausmusterung | 1857 |
| Achsformel | 1 A 1 |
| Länge über Puffer | 7.508 mm |
| Ø Treibrad | 1.317 mm |
| Ø vorderes Laufrad | 915 mm |
| Ø hinteres Laufrad | 915 mm |
| Höchstgeschwindigkeit | 40/70 km/h |
| Kesseldruck | 3,5 kp/cm² 34,3 kN/cm² |
| Kolbenhub | 229 mm |
| Zylinderdurchmesser | 406 mm |
| Rostfläche | 0,48 m² |
| Verdampfungsheizfläche | 18,20 m² |
| Leistung | 21 PSi |
| mittlere Achslast | k.A. |
| Lokreibungslast | k.A. |
| Lokdienstlast | 6,73 Mp 66,0 kN |
| Bremsbauart | k.A. |
Adler war der Name der ersten Eisenbahnlokomotive in Deutschland. Sie wurde gebaut von dem englischen Eisenbahnpionier George Stephenson.
Ab 1835 fuhr sie auf der Ludwigs-Eisenbahn zwischen Nürnberg und Fürth auf einer Länge von rund 6 Kilometern. 1857 wurde sie nach einer Reparatur verschrottet.
Zum 100-jährigen Jubiläum wurde 1935 ein originalgetreuer Nachbau erstellt, der heute im Verkehrsmuseum in Nürnberg steht. 1984 wurde zum 150-jähigen Jubiläum von der Deutschen Bundesbahn im Ausbesserungswerk in Offenburg ein weiteres Exemplar rekonstruiert, welches an zahlreichen Veranstelltungen im Bundsgebiet teilnahm.
Das 1935 gebaute Modell erreichte bei Probefahrten auf einer 81 Kilometer langen Strecke eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 33,7 km/h. Die Strecke wies Neigungen zwischen 1:110 und 140 auf.
Der Adler wurde mit einen Schlepptender der Bauart 2 T 2 ausgestattet.
Siehe auch: William Wilson (erster deutscher Lokomotivführer)
Weblinks
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