Adolf Frisé
Adolf Frisé (* 1910 in Euskirchen; † 2003 in Frankfurt am Main) war Journalist und Schriftsteller. Bekannt geworden ist er unter anderem als Herausgeber von Robert Musils Werk und von dessen Tagbüchern.
Adolf Frisé studierte nach dem Abitur zunächst in München, Berlin und Heidelberg unter anderen Germanistik bei Friedrich Gundolf. Nach dem Krieg trat Adolf Frisé bald mit der Witwe Robert Musils, Martha Musil, zusammen, um den Nachlass des Dichters zu sichern, der 1942 verstorben war. Es folgten Jahrzehnte der Auseinandersetzung mit dem literarischen Werk Musils. Im Hauptberuf war Frisé Rundfunkjournalist - zunächst in Hamburg, dann beim Hessischen Rundfunk, wo er von 1956 bis 1962 das Abendstudio leitete. Außerdem verfasste Adolf Frisé Reiseberichte, Theaterstücke und Romane.
Werke
Plädoyer für Robert Musil. Hinweise und Essays (Erstauflage 1980)
Der Beginn der Vergangenheit (Roman 1990)
Johanna (Roman 2001)
Wir leben immer mehrere Leben (Lebenserinnerungen 2004)
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Frisé, Adolf |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Journalist und Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 1910 |
| GEBURTSORT | Euskirchen |
| STERBEDATUM | 2003 |
| STERBEORT | Frankfurt am Main |
