Advanced Power Management

Advanced Power Management (APM) ist ein Standard für Energiesparmethoden für PCs, erfunden von Intel und Microsoft in den frühen 1990er Jahren. Heute unterstützt ihn praktisch jeder moderne PC (allen voran Notebooks, die besonders auf geringen Energieverbrauch angewiesen sind). Das neuere ACPI, welches ebenfalls Energiesparmethoden definiert, hat es aber fast schon verdrängt.

APM spezifiziert verschiedene Aktivitätsmodi. Je niedriger der Modus, desto mehr Bestandteile des PCs werden in einen Energiesparmodus geschaltet, wodurch mehr Energie gespart wird aber auch die sogenannte "Aufwachzeit" verlängert wird. Häufig werden weitere Energiesparstandards daran gekoppelt (z.B. DPMS für Bildschirme und ATA für Festplatten), dies ist jedoch nicht Teil des eigentlichen Standards.

Übliche Modi:

Möglichkeiten zum Energiesparen in Komponenten:

Der Wechsel zu einem niedrigen Modus wird häufig durch eine bestimmte Zeit der Nichtaktivität des Benutzers veranlasst, manche Rechner bieten auch einen besonderen Schalter. Oft kann auch ein Programm den Modus bestimmen, meist ist aber die Steuerung dem BIOS vorbehalten mit einem gewissen Einfluss des Betriebssystemes. Basiseinstellungen können daher oft im CMOS Setup Programm vorgenommen werden.

Siehe auch: DPMS, Energy Star, ACPI

See also: Advanced Power Management, 1990er, ACPI, ATA (Schnittstelle), BIOS, CPU, DPMS, Festplatten, Intel, Microsoft