Agfa Optima

Als erstes Modell der Baureihe wurde die Agfa Optima im Jahre 1959 vorgestellt. thumb|Agfa Optima

Diese Sucherkamera mit ihrer von der eingebauten Selenzelle gesteuerten Programmautomatik ist die erste in Großserie produzierte Kleinbildkamera mit einer Belichtungsautomatik.

Als Objektiv ist ein Color-Apotar S 3.9/39 mit manueller Entfernungseinstellung nach Symbolen eingebaut.

Im Gegensatz zu der allerersten mit einer Belichtungsautomatik ausgestatteten Serienkamera überhaupt, der bereits 1956 hergestellten Mittelformatkamera Agfa Automatic 66, wurde die Agfa Optima mit ihren diversen Nachfolgemodellen auch ein wirtschaftlicher Erfolg.

Funktionsweise der Belichtungsautomatik:

Bei Betätigung der sogenannten magischen Taste - eigentlich einem Hebel an der linken Gehäusevorderseite - wird der zunächst frei bewegliche Zeiger des eingebauten Drehspulmesswerks an seiner momentanen Position mechanisch festgeklemmt. Gleichzeitig erfolgt die Kontrolle auf eine korrekte Belichtung durch ein Rot-/Grün-Signal im Sucher. Weiteres Herunterdrücken der magischen Taste spannt erst jetzt den Verschluss bis zu dem durch den festgeklemmten Zeiger bestimmten Anschlag. Bei weiterhin festgehaltener magischer Taste löst der Benutzer durch Druck auf den Auslöseknopf auf der Gehäuseoberseite den Zentralverschluss aus.

Bei den Nachfolgemodellen wurde die Funktion der magischen Taste mit der Auslösefunktion kombiniert, auf die rechte Gehäusevorderseite verlegt und damit zum typischen Auslösehebel dieser Baureihe.

Weitere Agfa Optima Kleinbild-Sucherkameras:

35mm-Weitwinkel-Vorsatzlinse für Objektiv und Sucher.

Weblinks

Literatur


Kategorie:Fototechnik

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