Akamai
Akamai Technologies, Inc. ("Akamai" ist ein Hawaiianisches Wort und bedeutet "intelligent" oder "raffiniert") ist einer der weltweit führenden Lösungsanbietern für die Auslieferung und Beschleunigung von Online-Inhalten, zum Beispiel die Lastverteilung von WWW-Inhalten.
Akamai arbeitet mit über 15.000 Servern in mehr als 69 Ländern. Zu den über 1.100 Kunden Akamais gehören unter anderem Yahoo, Airbus, BMW, Microsoft, Ebay, der WDR, Apple und das Weiße Haus.
Das Headquarter von Akamai befindet sich in Cambridge, Massachusetts, USA. In Deutschland befindet sich der Firmensitz in München.
Geschichte und Entwicklung
Akamai wurde im April 1999 von dem Mathematiker Tom Leighton und dem Computerwissenschaftler Danny Lewin, beide vom Massachusetts Institute of Technology (MIT), gegründet; unterstützt wurden sie u.a. von Jonathan Seelig, Paul Sagan und George Conrades.
Im August 1999 konnte Akamai sein Kapital aufstocken: Apple investierte 12,5 Millionen US-Dollar, während Cisco Aktien im Wert von 49 Millionen US-Dollar erwarb.
Anfang 2000 übernahm Akamai den Internet-Broadcaster Network24. Im Februar 2000 folgte der Anbieter Intervu für einen Kaufpreis von rund 2,8 Milliarden US-Dollar. Durch den Zusammenschluss entstand der weltgrößte Internet-Provider für Streaming Media und andere breitbandige Anwendungen. Die beiden Anbieter verfügten zusammen über 3.000 Server in 100 Netzwerken, die über 40 Ländern verteilt waren.
Am 11. September 2001 starb Akamais Mitbegründer Daniel M. Lewin, der sich an Board eines der beiden Flugzeuge befunden hatte, die in die Türme des World Trade Centers flogen.
Im Mai 2004 kam es zu einem nahezu vollständigen Ausfall der Webdienste, sodass viele große Websites der Akamai-Kunden nicht erreicht werden konnten. Anfangs vermutete Akamai einen Denial-of-Service-Angriff, später gab das Unternehmen bekannt, das Probleme läge an einem Bug in der Akamai-Software, der nach 90 Minuten behoben werden konnte.
