Akzelerator

Der Akzelerator (lat. "Beschleuniger") ist eine Kennziffer, die ausdrückt, in welchem Umfang eine höhere gesamtwirtschaftliche Nachfrage zu einer Zunahme der Investitionen führt. Der Akzelerator-Prozess ist neben dem Multiplikator-Prozess der wichtigste Mechanismus, durch den es zu einer Selbstverstärkungen wirtschaftlicher Impulse kommt.

Grundgedanke ist dabei, dass im Zuge einer Zunahme der Nachfrage Kapazitätsengpässen auftreten, denen die Unternehmen nur durch eine Erhöhung der Kapazitäten, also durch Investitionen begegnen können, wodurch sie ihrerseits wiederum die Nachfrage und damit die Produktion erhöhen.

Geschichte

Das Akzeleratorprinzip wurde bereits von den Ökonomen Albert Aftalion und Arthur Spiethoff beschrieben.

Roy F. Harrod und Evsey D. Domar erwarteten sogar explosive Entwicklungen.

Weitere keynesianisch geprägte Modelle lieferten Paul A. Samuelson und John R. Hicks.

See also: Akzelerator, Albert Aftalion, Arthur Spiethoff, Evsey D. Domar, Investition, John R. Hicks, Kapazität, Keynesianismus, Multiplikator (Volkswirtschaft), Nachfrage