Al-Walid (Feldherr)

Chalid ibn al-Walid/ al-Walid ( † 642) war ein bedeutender arabischer Feldherr.

Al-Walid entstammte dem Stamm der Qurais in Mekka. Er gehörte zunächst zu den Gegnern des Propheten Muhammad und besiegte als Reiterführer von Mekka die Muslime 625 in der Schlacht von Uhud. In der Folgezeit trat er aber zum Islam über und wurde ein wichtiger Heerführer Muhammads. So rettete er in der Schlacht bei Muta die Muslime vor der Umzingelung durch die Byzantiner. Nach dem Tod Muhammads schlug er unter dem Kalifen Abu Bakr den Aufstand der Stämme unter den falschen Propheten auf der Arabischen Halbinsel nieder (632). Außerdem eroberte er 633 Hira und unterwarf die Lachmiden.

Nach einem Angriff auf die Ghassaniden besiegte er mit Amr ibn al-As 634 die Byzantiner bei Adschnadain und begann mit der Eroberung von Palästina und Syrien.

Zwar scheiterte nach dem Sieg bei Mardsch as-Suffar zunächst die Belagerung von Damaskus (635), doch konnten nach dem entscheidenden Sieg am Jarmuk (636) die Byzantiner aus Syrien vertrieben werden. Nach einem Vorstoß nach Nordsyrien fiel al-Walid bei Kalif Umar ibn al-Chattab (634-644) in Ungnade. Er wurde von Abu Ubaida als Oberbefehlshaber der muslimischen Truppen in Syrien abgelöst. Auf Grund seiner großen militärischen Erfolge bekam al-Walid den Beinamen „Schwert Gottes“ verliehen.

Literatur


Kategorie:Mann Kategorie:Araber Kategorie:Militärperson Kategorie:Militärperson (Arabien) Kategorie:Gestorben 642

Personendaten
Al-Walid, Chalid ibn al-Walid
Schwert Gottes
arabischer Feldherr
642

See also: Al-Walid (Feldherr), 625, 632, 633, 634, 635, 636, 642, 644