Alabama (Band)
| Alabama | |
|---|---|
| Gründung: | 1977 |
| Auflösung: | - |
| Genre: | Country-Musik |
| Website: | http://www.thealabamaband.com/ |
| Besetzung | |
| Gesang / Gitarre: | Randy Owen |
| Gesang / Lead-Gitarre: | Jeff Cook |
| Gesang / Bass: | Teddy Gentry |
| Schlagzeug: | Mark Herndon |
Alabama ist eine US-amerikanische Country-Rock-Band.
| Inhaltsverzeichnis |
Anfänge
Die auf benachbarten Farmen im ländlichen Alabama aufgewachsenen Cousins Randy Owen (*13. Dezember 1949) und Teddy Gentry (* 22. Januar 1952) musizierten bereits seit frühester Kindheit zusammen. Später gingen sie eine Zeitlang getrennte Wege und schlossen sich unterschiedlichen Bands an. Auf der Highschool trafen sie auf einen weiteren Cousin, Jeff Cook (* 27. August 1949), der ebenfalls bereits erste musikalische Erfahrungen gesammelt hatte, mehrere Instrumente beherrschte und außerdem als Diskjockey arbeitete.
1969 schloss man sich zur Band Young Country zusammen. Bei einem ihrer ersten Auftritte gewann das Trio einen Talentwettbewerb. Randy und Jeff studierten anschließend, und Teddy wurde Geschäftsführer einer Teppichhandlung. Die musikalischen Aktivitäten traten in jenen Jahren in den Hintergrund. Erst nach Abschluss ihre Studiums konnte man sich wieder verstärkt um eine Musikkarriere bemühen.
Erste Schritte
1972 nannte sich Young Country in Wildcountry um. Gleichzeitig wurde mit Bennet Vartanian erstmalig ein Schlagzeuger angeheuert. Es begann eine harte Zeit, bei der die Band sich nur mühsam durch anstregende Club-Auftritte über Wasser halten konnte. Ihr neuer Schlagzeuger sprang bald ab, und auch seine Nachfolger hielten nicht lange durch. Erst 1974 wurde mit Rick Scott ein Drummer gefunden, der einige Jahre bei der Band aushielt.
1977 nannte man sich in Alabama um. Im gleichen Jahr wurde beim GRT-Label ein Schallplattenvertrag abgeschlossen. Die erste Single, I Wanna Be with You Tonight, schaffte es knapp in die Country-Top-100. Kurz darauf ging die Plattenfirma in Konkurs. Alabama war aber noch vertraglich an das Label gebunden. Es dauerte noch zwei Jahre, bis die vier Musiker genügend Geld zusammen hatten, um sich aus dem Vertrag herauszukaufen. Erneut gab der Schlagzeuger auf. Rick Scott wurde durch den aus Massachusetts stammenden Mark Herndon (* 11. Mai 1955) ersetzt, der Rock-Einflüsse in die Band einbrachte und damit wichtige Beiträge zu einem neuen, erfolgsversprechenden Sound leistete.
Karriere
Mit eigenem Geld wurde 1979 ein Album und die Single I Wanna Come Over produziert. Das unabhängige MDJ Label übernahm den Vertrieb. Die Single rückte schließlich auf einen respektablen Platz 33 der Country-Charts vor. Ein Jahr später schaffte es My Home’s in Alabama sogar in die Top-20. RCA wurde durch diese Erfolge auf Alabama aufmerksam und nahm sie 1980 unter Vertrag.
Damit begann eine in der Geschichte der Country-Musik einmalige Serie von einundzwanzig aufeinanderfolgenden Nummer-1-Hits. Zahlreiche Titel konnten sich zudem in den Popcharts platzieren. Den Anfang machte 1980 die Single Tennessee River. Noch im gleichen Jahr folgte Why Lady Why und 1981 Old Flame, Fells So Right und Love In The First Degree. Die nur von einer außer der Reihe veröffentlichen Weihnachtssingle unterbrochene Folge von Top-Hits dauerte an bis 1987 und wurde in den neunziger Jahren fortgesetzt. Viele der Songs wurden übrigens von den Gruppenmitgliedern selbst geschrieben. Neben den Singles waren auch die Alben erfolgreich. Praktisch jede Veröffentlichung erreichte Gold- oder Platinstatus. In diesen Jahren wurde die Band mit Auszeichnungen buchstäblich überschüttet. So gewann man drei Mal hintereinander den begehrten CMA Award "Entertainer of the Year". Noch häufiger wurde man zur "Group of the Year" (sowohl Instrumental als auch Gesang) gekürt.
Die hohen Chart-Platzierungen konnten ab Mitte der neunziger Jahren nicht mehr erreicht werden, obwohl der Band noch etliche Top-10-Erfolge gelangen. Dafür erreichten die Alben teilweise spektakuläre Verkaufszahlen. Vor allem Sampler wie Greatest Hits, Superhits oder For the Record - 41 Number-1-Hits fanden reißenden Absatz. Bemerkenswerterweise blieb die Gruppe trotz des überwältigenden Erfolges zusammen. Die langen Jahre des musikalischen Überlebenskampfes hatte die Mitglieder zusammengeschweißt. Keiner legte Starallüren an den Tag, keiner vergaß, dass letztendlich alleine die Fans den Erfolg ermöglicht hatten. Insgesamt wurden 41 Nummer-1-Hits erzielt und über 65 Millionen Tonträger verkauft. Am 16. Oktober 2003 nahm Alabama im Rahmen ihrer American Farewell Tour Abschied von der Konzertbühne.
Diskografie (Alben)
- 2003 - The American Farewell Tour
- 2003 - In The Mood: The Love Songs
- 2001 - When It All Goes South
- 1999 - Twentieth Century
- 1998 - The Essential Alabama
- 1998 - Super Hits Volume 2
- 1998 - For The Record- 41 Number One Hits
- 1998 - Christmas Vol. II
- 1998 - Born Country
- 1997 - Dancin' On The Boulevard
- 1996 - Super Hits
- 1996 - Christmas Volume II
- 1995 - In Pictures
- 1994 - Greatest Hits Vol. III
- 1993 - Cheap Seats
- 1992 - American Pride
- 1991 - Greatest Hits II
- 1990 - Pass It On Down
- 1989 - Southern Star
- 1988 - Alabama Live
- 1987 - Just Us
- 1986 - The Touch
- 1986 - Alabama's Greatest Hits
- 1985 - Christmas
- 1985 - 40 Hour Week
- 1984 - Roll On
- 1984 - Alabama
- 1983 - The Closer You Get
- 1981 - Mountain Music
- 1981 - Feels So Right
- 1980 - My Home's In Alabama
Kategorie:US-Amerikaner
Kategorie:Country-Musiker
Kategorie:Band
