Albin Zollinger

Albin Zollinger (* 24. Januar 1895 in Zürich; † 7. November 1936 in Zürich) war ein schweizerischer Schriftsteller.

Leben

Albin Zollinger war Sohn eines Feinmechanikers und wuchs in Rüti ZH und in Argentinien auf, wo sich seine Eltern vergeblich eine neue Existenz aufbauen wollten. In Küsnacht besuchte er das Lehrerseminar und erhielt nach vielen Stellenwechseln in Oerlikon eine feste Anstellung, die er bis zu seinem Tod behälft. 1921 erschien sein erster Roman.

Alles, was Zollinger schreibt, seine Romane, Erzählungen, Gedichte, Aufsätze, Artikel, Rezensionen, Briefe, entsteht also "nebenher". Neben seiner Arbeit als Lehrer, neben dem Aktivdienst, neben öffentlichen Engagements im Schweizerischen Schriftstellerverband, neben seiner Arbeit als verantwortlicher Redaktor zunächst bei der Kulturzeitschrift Die Zeit, dann bei der Nation, trotz familiärer Krisen und Depressionen - seine Ehe wird nach wenigen Jahren geschieden.

Bevorzugt schreibt er in Kaffeehäusern in der Stadt, wohin er von Oerlikon nach der Schule mit dem Tram fährt. Fast legendär ist in den dreissiger Jahren sein Marmortischchen im Café Terrasse. Dort ist er oft in Gesellschaft weiterer Zürcher Literaten und Kulturschaffender anzutreffen, mit dem Literaturprofessor Fritz Ernst, dem Literaturkritiker Bernhard Diebold, seinem Freund Traugott Vogel oder mit Rudolf Jakob Humm.

Drei Wochen vor seinem Tod begegnet Zollinger auf dem Pfannenstiel dem jungen Schriftsteller Max Frisch, der diese Begegnung im Tagebuch 1946-1949 festhält.

Albin Zollinger ist in einem Ehrengrab auf dem Friedhof Nordheim bestattet. In Oerlikon gibt es seit 1980 einen Albin-Zollinger-Platz.

Werke

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Personendaten
Zollinger, Albin
Schweizer Schriftsteller
24. Januar 1895
Zürich
7. November 1936
Zürich

See also: Albin Zollinger, 1895, 1921, 1929, 1933, 1936, 1939, 1940, 1941