Aldo Rossi

Aldo Rossi (* 3. Mai 1931 in Mailand, † 4. September 1997 in Mailand) ist einer der herausragenden Architekten und Designer im 20. Jahrhundert.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Von 1949 bis 1959 studiert Rossi Architektur an der polytechnischen Hochschule von Mailand. Von 1955 bis 1964 leistet er Beiträge als Autor der Architekturzeitschrift Casabella Continuità (ISSN 0008-7181). Gemeinsam mit Luca Meda übernimmt er 1964 die Planung für die 53. Triennale in Mailand. 1965 wird er Dozent an der polytechnischen Hochschule Mailand.

Schon als junger Architekt findet er zu seiner reduzierten, klaren Formensprache, der er sein Leben lang treu bleibt. Licht und Schatten bilden ein herausragendes Element seiner Gestaltung. 1966 veröffentlicht er seine Überlegungen zur modernen Architektur in dem Buch L'architettura della città (Die Architektur der Stadt).

Von 1972 bis 1974 ist er Gastprofessor an der ETH Zürich. 1983 leitet er die 1. Architektur-Biennale in Venedig. Mit Umberto Barbieri gründet er 1987 ein gemeinsames Büro in Den Haag. 1988 wird er Ehrenmitglied des American Institute of Architects, 1990 gewinnt er den Pritzker-Preis für Architektur.

In den Jahren 1990 bis 1993 finden in Paris, Berlin, Gent und Amsterdam große Rossi-Ausstellungen statt.

Am 4. September 1997 stirbt Aldo Rossi an den Folgen eines Verkehrsunfalls.

Bauwerke (Auswahl)

Theoretische Veröffentlichungen (Auswahl)

Weblinks

Literatur

Rossi, Aldo Rossi, Aldo Rossi, Aldo

Personendaten
Rossi, Aldo
Architekten und Designer im 20. Jahrhundert
3. Mai 1931
Mailand
4. September 1997
Mailand

See also: Aldo Rossi, 1931, 1949, 1955, 1959, 1964, 1965, 1966, 1968