Alexander Kluge

Alexander Kluge (* 14. Februar 1932 in Halberstadt) ist deutscher Filmemacher, Schriftsteller und Fernsehautor.

Er studierte Rechtswissenschaften, Geschichte und Kirchenmusik in Freiburg im Breisgau, Marburg und Frankfurt am Main und hörte unter anderem Vorlesungen bei Adorno.

1958 absolvierte er ein Volontariat bei CCC-Film, während Fritz Lang den Film "Das indische Grabmal" drehte.

In den 1960ern wurde Kluge durch Filme wie Abschied von gestern (1966) ein wichtiger Repräsentant des Neuen deutschen Films.

Zusammen mit dem Soziologen Oskar Negt veröffentlichte er mehrere Schriften und Bücher, zuletzt "Der unterschätzte Mensch" (Zweitausendeins Verlag, 2001). Im Jahr 2003 erschien "Die Lücke, die der Teufel lässt" (Suhrkamp Verlag).

Mit der Gründung der dctp (Development Company for Television Program) 1987 ist es ihm gelungen, eine Plattform für unabhängige Programme im deutschen Privatfernsehen zu schaffen. Seitdem ist Alexander Kluge für die unabhängigen TV-Kulturmagazine "10 vor 11" und "Prime-Time/Spätausgabe" in RTL, "News & Stories" in SAT.1 sowie "Mitternachtsmagazin", "dctp Reportage" und teilweise "dctp Nachtclub" in VOX verantwortlich. Etwa monatlich wird außerdem "Die Stunde der Filmemacher" im Nachtprogramm von SAT.1 ausgestrahlt.

Inhaltsverzeichnis

Filme

Werke

Auszeichnungen

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Personendaten
Kluge, Alexander
deutscher Filmemacher, Schriftsteller und Fernsehautor
14. Februar 1932
Halberstadt

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See also: Alexander Kluge, 14. Februar, 1932, 1960er, 1966, 1967, 1971, 1972, 1973