Alfred Nobel
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Alfred Bernhard Nobel (* 21. Oktober 1833 in Stockholm; † 10. Dezember 1896 in San Remo) war ein Chemiker und Erfinder. Bis zu seinem Tod hielt er nicht weniger als 355 Patente.
1837 kam Nobel nach Sankt Petersburg, wo sein Vater Immanuel Nobel mit Hilfe der russischen Regierung einige Hüttenwerke gegründet hatte. 1859 kehrte er mit seinem Vater nach Stockholm zurück. Dort studierte er Chemie und versuchte seit 1862, das Nitroglyzerin als Sprengstoff in die Technik einzuführen. 1864 flog daraufhin sein Laboratorium in die Luft und Nobel versuchte, die Handhabbarkeit bei gleichbleibender Sprengkraft zu verbessern. 1867 glückte ihm dies durch die Erfindung des Dynamits. Dadurch war der Grundstock zu seinem großen Vermögen gelegt. Da er kinderlos blieb, hinterließ er sein Vermögen von etwa 31,5 Mio. Kronen einer Stiftung, aus deren Zinsen jedes Jahr die Nobelpreise verliehen werden.
Sein Neffe, der Sohn seines Bruders Ludvig, ist der russische Erdölmagnat Emanuel Nobel, der Erbauer des ersten Dieselmotorschiffes, der Vandal.
Literatur
- Orlando de Rudder: Alfred Nobel (1833-1896). – Paris : Denoël, 1997
- Rune Pär Olofsson: Der Dynamitkönig Alfred Nobel. – Leipzig : Kiepenheuer, 1993. – ISBN 3378005238
Weblinks
- Hintergründe, die nicht im Geschichtsbuch stehen
- Kurze Biografie mit etwas Chemie
- Kritik an Nobels Erfindung
- Webpräsenz der Nobel-Stiftung
- Biografie
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Nobel, Alfred Bernhard |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | Chemiker und Erfinder |
| GEBURTSDATUM | 21. Oktober 1833 |
| GEBURTSORT | Stockholm |
| STERBEDATUM | 10. Dezember 1896 |
| STERBEORT | San Remo |
