Dalia Grybauskaitė

Dalia Grybauskaitė [daˈljɛ griːbausˈkaiteː] (* 1. März 1956 in Vilnius) ist eine litauische Politikerin und EU-Kommissarin.

Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften in Leningrad und der Erlangung des Doktorgrades in Moskau 1988 absolvierte sie 1991 an der Georgetown University in Washington, D.C. ein Spezialprogramm für Regierungsmitglieder.

Nach dem Eintritt in die litauische Regierung 1991 wurde sie bald Ableitungsleiterin im Außenhandelsministerium, im Jahr 1993 dann im Außenministerium. Sie wurde Chefunterhändlerin für das Freihandelsabkommen mit der EU und war 1994 bis 1995 an der litauischen Vertretung bei der EU. 1996 bis 1999 war sie an der litauischen Botschaft in den Vereinigten Staaten, bis sie stellvertretende Finanzministerin (1999) und stellvertretende Außenministerin (2000) wurde. Von 2001 bis 2004 war sie Finanzministerin Litauens und wurde am 1. Mai 2004 schließlich EU-Kommissarin ihres Landes. Sie arbeitete eng mit Bildungskommissarin Viviane Reding zusammen. In der neuen Kommission übernahm sie das Haushaltsressort (18. November 2004).

Dalia Grybauskaitė spricht Litauisch, Englisch, Russisch und Polnisch.


Siehe auch: Liste bedeutender Litauer


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Personendaten
Grybauskaitė, Dalia
litauische Politikerin und EU-Kommissarin
1. März 1956
Vilnius


See also: Dalia Grybauskaitė, 1. Mai, 1. März, 1956