Alois Lugger
DDr. Alois Lugger (* 11. Juli 1912 in Brixen) ist ein österreichischer Politiker.
Nach der Matura am Gymnasium in Kufstein studierte Lugger Jurisprudenz und Staatswissenschaft auf der Universität Innsbruck und promovierte dort 1935 und 1936. Mit seiner Frau Luise hat er vier Kinder.
Beruflich wurde er Sekretär des Landeshauptmanns von Tirol. 1938 wurde er aus politischen Gründen entlassen und erhielt Arbeitsverbot für die Ostmark.
Nach 1945 wurde er Beamter im Stadtmagistrat Innsbruck. Seine Politische Laufbahn begann 1947 als Tiroler Landesrat. Diese Funktion übte er 1947 bis 1949 und 1953 bis 1954 aus. Von 1949 bis 1979 war er Tiroler Landtagsabgeordneter, 1965 bis 1979 Tiroler Landtagspräsident.
Über 27 Jahre, von 1956 bis 1983 war er Innsbrucker Bürgermeister und holte in dieser Zeit zweimal, nämlich 1964 und 1976 die Olympischen Winterspiele nach Innsbruck. Im Jahr 1974 war er Bundespräsidentschaftskanditat der ÖVP, unterlag aber Rudolf Kirchschläger.
Sein großes Interesse galt seit Beginn der politischen Laufbahn der Entwicklung der Gemeinden und Städte in Europa. So wurde er Vizepräsident des Rates der Gemeinden Europas und Präsident der Europäischen Kommunalkonferenz.
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Lugger, Alois |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | Österreichischer Politiker |
| GEBURTSDATUM | 11. Juli 1912 |
| GEBURTSORT | Brixen |
| STERBEDATUM | |
| STERBEORT | |
