Alsergrund
| IX. Wiener Gemeindebezirk | |
|---|---|
| Wappen | Karte |
| Bild nicht gefunden | 180px |
| Name: | Alsergrund |
| Fläche: | 2,99 km² |
| Einwohner: | 37.108 (Volkszählung 2001) |
| Bevölkerungsdichte: | 12.411 Einwohner je km² |
| Postleitzahl: | A-1090 |
| Adresse des Bezirksamtes: | Währinger Straße 43 A-1090 Wien |
| Offizielle Website: | www.wien.gv.at/alsergrund |
| E-Mail-Adresse: | post@b09.magwien.gv.at |
| Politik | |
| Bezirksvorsteher: | Martina Malyar (SPÖ) |
| 1. Stellvertreter: | Albert Slavik (SPÖ) |
| 2. Stellvertreter: | Gerhard Franz Roth (ÖVP) |
| Bezirksvertretung (40 Bezirksräte) | SPÖ 13, ÖVP 11, Grüne 10 FPÖ 6 |
Alsergrund ist der 9. Wiener Gemeindebezirk.
| Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Der Name leitet sich vom Alser Bach ab, der durch den Bezirk fließt. Ursprünglich war hier Ackerland (es gab hier auch Weinbau, aber im Mittelalter begann langsam die Besiedlung und es entwickelte sich die Alservorstadt, da Herzog Leopold VI. die Gegend zu Siedlungsgebiet erklärte. Die anderen kleinen Orte auf dem Gebiet des heutigen Bezirkes entwickelten sich erst viel später. Michelbeuern entstand ab 1786 auf einem ehemaligen Grund des Benediktinerstiftes Michaelbeuern. Auch der Himmelpfortgrund entstand auf ehemaligem Klostergrund. Lichtental entwickelte sich auf einer von Donauarmen umgebenen Wiese, nachdem Johann Adam Fürst Liechtenstein dort 1698 eine Brauerei errichten ließ. Die kleine Vorstadt Althan ist nach Christoph Johann Graf Althan benannt, der hier über Landbesitz verfügte. 1646 wurde in einem anderen Gebiet von einem Bedienstenten Kaiser Ferdinands III., Johann Thury, das erste Haus errichtet, wodurch die Gegend den Namen Am Thury bekam. Aus einer Fischersiedlung entwickelte sich die Roßau, deren Name sich davon ableitet, dass Händler hier ihre Pferde tränkten.
Unter Kaiser Leopold I. wurde hier 1693 ein Großarmenhaus erbaut, der große Aufschwung kam aber mit Joseph II., der hier viele öffentliche Bauten errichten ließ (AKH, Josephinum, Findelhaus unter anderem ).
1850 wurden diese Vorstädte als 8. Bezirk Alsergrund nach Wien eingemeindet; nach der Teilung Wiedens war es der 9. Bezirk.
Geographie
Der 9. Bezirk liegt nördlich der Inneren Stadt. Da sich hier früher Donauarme befanden, gibt es etliche Geländekanten.
Politik
| Bezirksvorsteher/innen seit 1945 | |
|---|---|
| Heinrich Hart (KPÖ) | 4/1945-1946 |
| Johann Rajnoha (SPÖ) | 1946-1950 |
| Rudolf Wohlmuth (ÖVP) | 1950-1954 |
| Johann Rajnoha (SPÖ) | 1954-1959 |
| Roman Köchl (ÖVP) | 1959-2/1964 |
| Franz Bauer (ÖVP) | 3/1964-11/1964 |
| Roman Köchl (ÖVP) | 11/1964-1969 |
| Karl Schmiedbauer (SPÖ) | 1969-1978 |
| Wolfgang Schmied (ÖVP) | 1978-1991 |
| Johann Benke (SPÖ) | 1991-2003 |
| Martina Malvar (SPÖ) | 2003- |
Bildung
Die meisten Institute der Universität Wien befinden sich hier. Diese wurden durch die Übernahme des alten AKH durch die Universität und eine Einrichtung eines Campus sogar noch mehr. Die Wirtschaftsuniversität befindet sich ebenfalls im 9. Bezirk.
Eine Liste aller Alsergrunder Schulen finden Sie hier. thumb|Votivkirche
Verkehr
Der 9. Bezirk wird im Osten und Westen von Hauptstraßen und U-Bahnen begrenzt. Hier befindet sich auch der Franz-Josefs-Bahnhof, der heute allerdings nur noch geringe Bedeutung hat.
Persönlichkeiten
thumb|Franz Schuberts Geburthaus
Sehenswürdigkeiten
thumb|Strudlhofstiege
- Josephinum
- Wiener Votivkirche
- Sigmund-Freud-Museum
- Palais Liechtenstein
- Volksoper
- Strudlhofstiege (bekannt durch Heimito von Doderers gleichnamigen Roman)
- Franz Schuberts Geburtshaus in der Nußdorfer Str. 54 (heute Gedenkstätte)
I. Innere Stadt | II. Leopoldstadt | III. Landstraße | IV. Wieden | V. Margareten | VI. Mariahilf | VII. Neubau | VIII. Josefstadt | IX. Alsergrund | X. Favoriten | XI. Simmering | XII. Meidling | XIII. Hietzing | XIV. Penzing | XV. Rudolfsheim-Fünfhaus | XVI. Ottakring | XVII. Hernals | XVIII. Währing | XIX. Döbling | XX. Brigittenau | XXI. Floridsdorf | XXII. Donaustadt | XXIII. Liesing
