Altair 8800

thumb|right|Altair 8800 im Technischen Museum Wien

Der Altair 8800 war einer der ersten Heimcomputer. Er wurde 1974 von Ed Roberts und seiner Firma MITS entwickelt und ab 1975 für 397 US-$ als Bausatz auf den Markt gebracht.

Der Altair bestand aus dem von Ed Roberts selbst entwickelten S100-Bus mit Steckplätzen für Erweiterungskarten, einer mit 2 MHz getakteten Intel 8080-CPU und 256 Byte Arbeitsspeicher. Das Gerät verfügte zunächst nicht über die heute übliche Peripherie, nicht einmal über eine Tastatur. Das Frontpanel verfügte über LEDs zur Anzeige von Adress- und Datenleitungen, sowie Kippschaltern zur bitweisen Programmierung (siehe auch Maschinenkonsole).

Erfolgreich wurde der Altair 8800 besonders durch sein erweiterbares System: Bald gab es Massenspeicher, Ein/Ausgabe-Geräte und Speichererweiterungen. Der S100-Bus selbst wurde zur Basis weiterer konkurrierender Mikrocomputer (z.B. Imsai, SOL, Cromenco) und so zum ersten Industriestandard.

Von den Microsoft-Gründern Paul Allen und Bill Gates wurde der Altair mit einem BASIC-Interpreter ausgerüstet. Wegen dem AltairBASIC gab es später einen Rechtsstreit zwischen Pertec Computer Corporation - die MITS übernahmen - und Microsoft.

Altair ist der Name eines Sterns, der auch in der Fernsehserie Star Trek Erwähnung findet und so dem Gerät seinen Namen verlieh.

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See also: Altair 8800, 1974, 1975, Altair, Arbeitsspeicher, BASIC, Bill Gates, Bit, Bus (Datenverarbeitung), Byte