Alternatives Splicing

Das alternative Splicing (Spleißen) stellt einen besonderen Vorgang im Rahmen der Transkription der Eiweißsynthese bei Eukaryoten dar. Auch Viren, die Eukaryoten befallen, nutzen diesen Mechanismus. Aus ein und derselben DNA-Sequenz und dementsprechend ein und derselben prä-mRNA können mehrere verschiedene reife mRNA-Moleküle und durch deren Translation auch mehrere unterschiedliche Polypeptide gebildet werden.

Beim alternativen Splicing entscheidet sich erst während des Spleißvorganges, welche DNA-Sequenzen Introns und welche Exons sind. Die Regulation erfolgt vermutlich über Pseudogene.

Das alternative Splicing stellt eine evolutiv besonders bedeutende Entwicklung bei den Eukaryoten dar:


Auch für das Verständnis der Molekulargenetik insgesamt ist das alternative Splicing bedeutsam:

Siehe auch: Gen, Genetik, Evolutionstheorie

See also: Alternatives Splicing, Aminosäure, DNA-Sequenz, Desoxyribonukleinsäure, Ein-Gen-ein-Enzym-Hypothese, Eiweißsynthese, Eukaryoten, Evolution, Evolutionstheorie, Exon