Amerikanische Besatzungszone

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Amerikanische Besatzungszone

Die Amerikanische Besatzungszone war eine der vier Besatzungszonen, in die Deutschland nach dem Sieg über den Nationalsozialismus im Juli 1945 von den alliierten Siegermächten eingeteilt wurde.

Diese wurde auch als Südwest-Zone bezeichnet und umfaßte zum einen Bayern einschließlich der thüringischen Exklave Ostheim, ausschließlich des Kreises Lindau und der Pfalz. Außerdem war Kurhessen und Nassau (ausschließlich der zugehörigen Exklaven und der Kreise Oberwesterwald, Unterwesterwald, Unterlahn und Sankt Goarshausen) sowie Hessen-Starkenburg, Oberhessen und den östlich des Rheines gelegenen Teil von Rheinhessen (Grenze war die Mitte der Schiffahrtsrinne des Rheins) amerikanisch besetzt. Schließlich gehörten die nördlich der Reichsautobahn Karlruhe - Ulm , die heutige A8, gelegenen Kreise von Württemberg und Baden, nämlich Aalen, Backnang, Böblingen, Crailsheim, Eßlingen, Gmünd, Göppingen, Hall, Heidenheim, Heilbronn, Künzelsau, Leonberg, Ludwigsburg, Mergentheim, Nürtingen nördlich der Autobahn, Öhringen, Stuttgart, Ulm, Vaihingen, Waiblingen, den Landeskommissärbezirk Mannheim und die Kreise Bruchsal, Karlsruhe, Stadt und Land und Pforzheim Stadt und Land zur amerikanischen Besatzungszone. Zusätzlich waren Bremen und Bremerhaven als Versorgungshäfen sowie der südliche Teil Groß-Berlins (Bezirke Zehlendorf, Steglitz, Schöneberg, Kreuzberg, Tempelhof, Neukölln) Bestandteil der Zone.

Aus dieser Zone bildete die amerikanische Militärregierung 1945 bzw. 1946 die Länder Bayern, Württemberg-Baden, Hessen und Bremen, die am 23. Mai 1949 Bestandteil der Bundesrepublik Deutschland wurden.

1952 fusionierte das Land Württemberg-Baden mit den von der französischen Militärregierung gebildeten Ländern Baden und Württemberg-Hohenzollern zum Land Baden-Württemberg.

See also: Amerikanische Besatzungszone, 1945, 1946, 1949, 1952, 23. Mai, Alliierte, Baden-Württemberg