Ampelmännchen
right|Ampelmännchen rotright|Ampelmännchen grün Das Ampelmännchen ist das Symbol auf der Fußgängerampel. Der rote Ampelmann breitet die Arme aus. Der grüne Ampelmann geht mit forschem Schritt voran.
Es gibt genormte Formen für das Ampelmännchen. Durch die Wiedervereinigung der deutschen Staaten sind nun zwei Formen verbreitet.
In der DDR wurde das Ampelmännchen durch den Verkehrskompass, eine Sendung zur Verkehrserziehung im Fernsehen der DDR, mit einer Identität versehen. Da es im Gesamtdeutschland nun vom West-Ampelmännchen ersetzt zu werden drohte, formierten sich Initiativen zu Erhaltung der Ampelmännchen. Es wurde zum Maskottchen der Ostalgie.
Entstanden ist der Ost-Ampelmann 1961 in Berlin. Sein Vater ist Karl Peglau. Als Verkehrspsychologe nahm er sich der Fußgängerampel an und wollte mit den Farb-Form-Signalen erreichen, dass Verkehrsteilnehmer auf die sympatischen Männchen eher reagieren, als bei puren Lichtzeichen.
Seit Ende November 2004 hat die Gleichberechtigung auch die Fußgängerampel erreicht. In Zwickau gibt es die erste Ampelfrau.
Januar 2005: In Berlin wird begonnen, auch in den Westbezirken das Ost-Ampelmännchen an Lichtzeichenanlagen einzusetzen. Es hat sich herausgestellt, dass es erheblich leichter erkennbar ist als die westliche Version. Es sollen zunächst 1.000 Ampeln im Westen der Stadt umgerüstet werden.
Monolog des Ampelmanns
1. Teil
- Stiefelchen und Kompasskalle,
- das sind Kinder, wie ihr alle.
- Ich, der grüne Ampelmann,
- bin ein Freund, der helfen kann.
- Aber auch mein Freund in Rot
- hilft euch aus so mancher Not.
- Freundlich zieh ich meinen Hut.
- Geht, macht eure Sache gut!
2. Teil
- So ist's richtig, so ist's gut,
- freundlich zieh ich meinen Hut.
- Macht's wie Wuff, der kleine Hund.
- Passt schön auf und bleibt gesund!
