Amt Annaburg
Das Amt Annaburg war eine Verwaltungseinheit des 1806 in ein Königreich umgewandelten Kurfürstentum Sachsen.
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Geschichte
Der Name des Amtes Annaburg lautete bis 1572 Amt Lochau. Erst nachdem Lochau nach Anna von Dänemark (1532-1585), der Ehefrau des Kurfürsten August von Sachsen, in Annaburg umbenannt wurde, erfolgte 1573 auch die Umbenennung des Amtes.
Das Amt Lochau war ein Teil des askanischen Sachsen-Wittenberg und gelangte 1423 mit diesem an die Wettiner. Hier wurde es ein Teil des Kurkreises, dessen Sitz Wittenberg war.
Das Amt Annaburg grenzte östlich an die Ämter Liebenwerda und Schweinitz, südlich an die Ämter Mühlberg, Schweinitz und Torgau, westlich und nördlich war es fast vollständig vom Amt Schweinitz umgeben, lediglich bei Döhlen grenzte ein kleiner Teil an das Amt Torgau.
Das Territorium des früheren Amtes Annaburg ist heute auf die Bundesländer Brandenburg (nördlicher Teil), Sachsen (Umgebung von Rosenfeld und Döhlen) und Sachsen-Anhalt (Känitzsch) aufgeteilt.
Bestandteile
Städte
Amtsdörfer
- Arnsnesta
- Beyern
- Buckau
- Fermerswalde
- Frauenhorst
- Kähnitz (ein geringer Teil der Einwohner unterstand dem Amt Schweinitz)
- Lebien (ein geringer Teil der Einwohner unterstand dem Amt Schweinitz)
- Mahdel
- Purzien
- Rahnisdorf
- Rosenfeld
- Züllsdorf
Vorwerke
- Döhlen (bei Rosenfeld)
Andere
- einige Einwohner auf dem Vorwerk Nichtewitz bei Arzberg
- einige Einwohner im Dorf Zeckritz bei Beilrode
