Amt Düben

Das Amt Düben war eine Verwaltungseinheit des 1806 in ein Königreich umgewandelten Kurfürstentum Sachsen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Das Amt Düben war im 14. Jahrhundert an die Markgrafen von Meißen gelangt und gehörte zum Leipziger Kreis.

Es grenzte im Osten an das Amt Torgau, im Süden an das Amt Eilenburg, mit dem es zeitweilig kombiniert war, gegen Westen mit den beiden Ämtern Delitzsch und Bitterfeld und nach Norden mit dem Amt Wittenberg.

1423 versetzte Kurfürst Friedrich der Streitbare das Amt für 1000 Schock an die Brüder Heinrich und Tham Löser und 1425 wurde es an Hanns Pack auf Finsterwalde verpfändet. Erst 1546 erscheint wieder ein wettinischer Amtmann in Düben.

1815 musste das gesamte Amt von Sachsen an das Königreich Preußen abgetreten werden.

Das Territorium des früheren Amtes Düben liegt heute fast vollständig im Freistaat Sachsen, nur der nördwestliche Teil der Dübener Heide mit Schwemsal, Söllichau und Tornau gehört zum Bundesland Sachsen-Anhalt.

Bestandteile

Städte

Amtsdörfer

Ritter- und Freigüter

Vorwerke

See also: Amt Düben, 14. Jahrhundert, 1423, 1425, 1546, 1806, 1815, Bad Düben, Dübener Heide, Finsterwalde