Andreas Molau

Andreas Molau (* 1968 in Braunschweig) ist ein deutscher Publizist aus dem extrem rechten Spektrum und derzeit als wissenschaftlicher Berater der NPD-Landtagsfraktion im Sächsischen Landtag tätig.

Molau studierte Deutsch und Geschichte auf Lehramt in Göttingen und schloß sein Studium mit einer Staatsexamensarbeit über "Alfred Rosenberg. Der Ideologe des Nationalsozialismus" ab. Diese Arbeit wurde 1993 bei dem extrem rechten "Verlag Siegfried Bublies" veröffentlicht.

Schon während seines Studiums arbeitete Molau als verantwortlicher Kulturredakteur bei der "Jungen Freiheit" und schrieb seit Anfang der 1990er Jahre als Mitglied der extrem rechten "Deutschen Hochschulgilde Trutzburg Jena zu Göttingen" auch für den "Göttinger Zirkel", einem Organ schlagender Burschenschafter, und andere rechtsextreme Blätter wie "Nation und Europa". Aufgrund fehlender Distanz zu Positionen von Holocaustleugnern in einem Beitrag aus seinem Ressort und wegen eines Richtungsstreits in der Redaktion mußte er die Junge Freiheit verlassen und arbeitete daraufhin als verantwortlicher Redakteur bei der rechtsextremen Zeitschrift "Deutsche Geschichte" des mehrfach wegen Volksverhetzung verurteilten Verlegers Gerd Sudholt. Ende 1996 verschwand Molau als Autor rechter Blätter, zumindest unter seinem eigenen Namen. Eigene Beiträge veröffentlichte er hier höchstwahrscheinlich von nun an unter dem Pseudonym Hauke Nanninga.

Von 1996 bis 2004 war Molau als Lehrer für Deutsch und Geschichte an der Waldorfschule in Braunschweig angestellt.

In Dresden arbeitet Molau inzwischen als "Schulexperte" und wissenschaftlicher Berater der sächsischen NPD-Fraktion und betreut redaktionell die NPD-Parteizeitung "Deutsche Stimme" (DS) mit.

Veröffentlichungen

Literatur

Weblinks

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Personendaten
Molau, Andreas
deutscher rechtsextremer Publizist
1968
Braunschweig

See also: Andreas Molau, 1968, Alfred Rosenberg, Braunschweig, Criticón, Gustaf Gründgens, Göttingen, Holocaustleugnung, Junge Freiheit