Angelika Kauffmann
thumb|Selbstporträt, 1780-1785 Angelika Kauffmann (* 30. Oktober 1741 in Chur; † 5. November 1807 in Rom) war eine der bedeutendsten Malerinnen des 18. Jahrhunderts. Ihre Porträtmalerei ist von europäischem Rang; ihr Schaffen ist zwischen Klassizismus und Empfindsamkeit angesiedelt.
thumb|Jesus und die Samariterin am Brunnen Jakobs
Sie lernte bei ihrem Vater und übernahm selbständig einen Teil der Ausmalung der Kirche von Schwarzenberg (Vorarlberg). Dies blieb ihr einziges Werk auf dem Gebiet der Wandmalerei.
Sie lebte lange Zeit in Rom; dort malte sie zahlreiche Zeitgenossen, u. a. Johann Joachim Winckelmann (1764), Johann Wolfgang von Goethe (1787) und Johann Gottfried Herder (1791) zu denen sie auch enge freundschaftliche Kontakte pflegte.
Zwischenzeitlich arbeitete sie von 1766 bis 1781 auch in London, wo sie mit Joshua Reynolds zusammentraf. In London war sie als einzige Frau Gründungsmitglied der Royal Academy (1768).
1792 malte sie als ihr wohl wichtigstes Selbstbildnis, das Selbstbildnis am Scheideweg zwischen Musik und Malerei (Moskau, Puschkin-Museum).
Werke
- Portrait der Gräfin Catherine Skawronska (Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum, Gm 1931), 1789
- Selbstbildnis am Scheideweg zwischen Musik und Malerei (Moskau, Puschkin-Museum)
- Ferdinand IV., König von Neapel, und seine Familie (Vaduz, Staatliche Kunstsammlung), 1783
Ausstellungen
- 1998/1999 Düsseldorf / München / Chur: Angelika Kauffmann
Literatur
- Kauffmann, Angelika, in: Meyers Konversationslexikon, 4.Aufl. 1888-90, Bd.9, S.626.
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kauffmann, Angelika |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | eine der bedeutendsten in der Schweiz geborenen Malerinnen |
| GEBURTSDATUM | 30. Oktober 1741 |
| GEBURTSORT | Chur |
| STERBEDATUM | 5. November 1807 |
| STERBEORT | Rom |
