Antikoagulation

Die Gabe vom Medikamenten zur Hemmung der Blutgerinnung wird als Antikoagulation bezeichnet. Nötig wird dies bei Erkrankungen oder Zuständen, bei denen eine gesteigerte Neigung zur Bildung von Blutgerinnseln (Thromben) vorliegt, um Komplikationen wie z.B. Thrombosen oder Embolien zu vermeiden.

Inhaltsverzeichnis

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Gründe für eine Antikoagulation

Medikamente und wesentliche Eigenschaften

Aus der Wirkung der Medikamente ergibt sich auch die wesentliche Nebenwirkung aller Antikoagulanzien. Vor allem bei Überdosierung besteht die Gefahr von Blutungen (Magenblutung, Schlaganfall u.a.).

Neben diesen häufig verwendeten Medikamenten gibt es andere seltener benötigte und einige, die neu auf den Markt gekommen sind.

Messung

Die Wirkung der Medikamente wird alsINR (früher Quick) gemessen. Die Bestimmung wird normalerweise einmal monatlich durch den Arzt (bzw. ein nachgeschaltetes Labor) vorgenommen.

Bei stabilen chronisch kranken Patienten wird diese Aufgabe in zunehmendem Maß, im Wege des Gerinnungsselbstmanagements, auf den Patienten übertragen. Hierfür gibt es handliche Testgeräte (inRatio, Coaguchek). Diese werden bei ärztlicher Befürwortung ggf. durch die Kassen gestellt und erlauben dem Patienten eine zuverlässige Kontrolle seiner Therapie, auch bei plötzlichen INR-Schwankungen und beispielsweise auf Reisen. Eine vorherige individuelle Patientenschulung ist als Voraussetzung für die Kostenerstattung durch die gesetzl. Krankenkassen notwendig.

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See also: Antikoagulation, Acetylsalicylsäure, Arterie, Arteriosklerose, Blutgerinnung, Embolie, Gerinnungsselbstmanagement, Heparin, Herzfehler