Antoine Coypel
Antoine Coypel (* 11. April 1661 in Paris; † 7. Januar 1722 ebd.) war ein französicher Maler.
Antoine Coypel begleitete seinen Vater Noël Coypel als elfjähriger Knabe nach Rom, bildete sich hier nach den Werken der großen Italiener und besonders nach den venezianischen Kolaristen, kehrte aber zu früh nach Frankreich zurück und verfiel in alle Ausschweifungen der Manier.
Dennoch wußte er durch den Reichtum der Phantasie und sein liebliches Kolorit, dem es nur an Tiefe fehlte, das Publikum zu fesseln. Einen nachteiligen Einfluß übte auf ihn das Drama aus, das ihn zu theatralischen Stellungen und Übertreibung im Ausdruck verleitete. Den Geschmack seines Zeitalters bezeichnen die ihm zu teil gewordenen Ehren: er ward nicht nur geadelt, sondern auch 1714 zum Direktor der Akademie und 1716 an Mignards Stelle zum ersten Maler des Königs ernannt. Er starb 7. Januar 1722 in Paris. Der Louvre besitzt vier seiner Bilder: die Vertreibung der Athalia aus dem Tempel, Susanna von den Greisen angeklagt, Esther vor Ahasver, Rebekka und Elieser.
Außerdem besitzt der Louvre eine Büste, modelliert von Antoine Coysevox
| 90px | Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text („public domain“) aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890. Der Wissensstand von damals kann inzwischen überholt sein. Wenn du der Meinung bist, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt, dann kann dieser Hinweis aus dem Artikel entfernt werden. |
Coypel, Antoine
Coypel, Antoine
Coypel, Antoine
Coypel, Antoine
Coypel, Antoine
