Apfelstrudel
Apfelstrudel ist ein traditionelles österreichisches Gericht, das vor allem in Wien zu finden ist. Er ist die bekannteste Strudelart. Vorbilder sollen aus der byzantinischen-, armenischen- oder türkischen Küche stammen (Baklava). Zu allen drei Kochtraditionen lassen sich historische Bezüge der Stadt Wien finden.
Apfelstrudel besteht aus einer länglichen Rolle aus Strudelteig mit einer Füllung aus zerkleinerten Äpfeln, Zimt, Rosinen und gerösteten Semmelbröseln. Die Kunst der Zubereitung besteht vor allem im Ausrollen beziehungsweise Ausziehen des Teigs. Dieser sollte so dünn sein, dass man eine daruntergelegte Zeitung noch lesen kann.
Der fertig gefüllte Strudel wird im Backofen herausgebacken und kann noch warm serviert werden, meist überstreut mit Puderzucker oder auch mit Vanilleeis oder Schlagobers, was aber nicht der traditionellen Zubereitung entspricht.
Um einen saftigen Strudel zu erhalten, ist Elstar eine der geeignetsten Apfelsorten, generell sollte man säuerlich-aromatische Sorten bevorzugen.
