Apocalyptica

[[Bild:Apocalyptica1.jpg|thumb|250px|Apocalyptica, Perttu Kivilaakso, live auf dem M'Era Luna in Hildesheim 2003]]Apocalyptica ist eine finnische Musikgruppe, die Metalstücke auf Celli spielt.

Eicca Toppinen, Paavo Lötjönen, Max Lilja und Antero Manninen lernten sich auf der Sibelius-Akademie in Helsinki kennen und entschieden sich, Lieder ihrer Lieblingsband Metallica auf dem klassischen Musikinstrument zu spielen. So entstand 1996 das Album Apocalyptica plays Metallica by four Cellos, welches die vier auf einen Schlag in der Szene sehr bekannt werden ließ.

Auf ihren nachfolgenden Alben coverten sie außerdem noch Lieder von Slayer, Sepultura und Rammstein und komponierten auch zunehmend eigene Stücke.
1998 war Apocalyptica Vorband für Metallica in Helsinki. 1999 gab es die erste Umbesetzung, als Antero Manninen die Band zugunsten des Lahti Orchesters verließ. Perttu Kivilaakso, der neue Cellist, ein so genanntes Cello-Wunderkind, hatte bereits 1996 mit der Band einige Auftritte absolviert, wurde damals aber nicht zum festen Mitglied, da Eicca ihn mit 15 Jahren dafür zu jung hielt. 2001 nahmen sie zusammen mit Sandra Nasic (Sängerin der Guano Apes) Path 2 auf, was ihnen eine hohe Platzierung in den Charts bescherte. Es folgten weitere Zusammenarbeiten u. a. mit Matthias Sayer (Farmer Boys) und Nina Hagen, mit der sie eine Coverversion des Rammstein-Songs Seemann produzierten. Des weiteren coverte Apocalyptica auch den Song Bataillon D'Amour der DDR-Band Silly, welcher einige Jahre zuvor durch Joachim Witt in die deutschen Charts gelangte. 2002 verließ Max Lilja die Band, und wird auf den Live Bühnen oftmals durch das Gründungsmitglied Manninen ersetzt.

Auf ihrem dritten Album Cult setzten Apocalyptica erstmals Perkussion-Elemente zur Unterstützung ihrer Lieder ein. Auf dem Album Reflections gingen sie jedoch noch einen Schritt weiter: Einige Titel werden von einem Schlagzeug begleitet, das im Studio u. a. von Dave Lombardo (Slayer) eingespielt wurde. Bei Liveauftritten übernimmt dies meist Mikko Sirén.

Während die älteren Alben eher bei Kennern der Metal-Szene auf Begeisterung stiessen, zielt das neue Album "Apocalyptica" mehr auf die breitere Masse und hat einen deutlich kommerzielleren Klang.

Diskografie

Weblinks

See also: Apocalyptica, 1996, 1997, 1998, 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004