Aradosee
thumb|right|Der Potsdamer Aradosee vom Ufer thumb|right|Der Potsdamer Aradosee vom Satelliten Der Aradosee ist ein See in Potsdam. Er liegt relativ zentral, leicht versteckt zwischen dem Gebäude der Märkischen Allgemeinen Zeitung, der Nutheschnellstraße und dem Gelände der ältesten Wohnungsbaugenossenschaft Potsdams, der Kolonie Daheim.
Entstehung
Der Aradosee wurde zu der Zeit gebaggert, als die Nuthe in Potsdam begradigt wurde. Der Erdaushub wurde für die Begradigung verwendet. Den Namen "Arado" hat der See von den an dieser Stelle ehemals gelegenen Rüstungsbetriebs der Arado-Werke, welcher zu Zeiten des zweiten Weltkrieges rund 15.000 Zwangsarbeiter "beschäftigte". In den Werken wurden Teile für die damals fortschrittlichen Arado-Bomber Flugzeuge gebaut. Die Werke wurden in der Big Week von 1944 zerstört, als 3300 Bomber von England und 500 von Italien aus Nazi-Deutschland angriffen.
Der See ist also ein Baggersee - jedoch mit einem Schönheitsfehler: Hauptproblem des Aradosee ist die einfache Anbindung an die Nuthe - so kippt der See auf Grund des geringen Wasseraustausch besonders schnell um.
Sonstiges
Der Aradosee beherbergt seit etwa 1998 zwei Schildkröten. Trotzend der extrem schlechten Wasserqualität, haben diese beiden Schildkröten seit dem Jahr 2000 ein Junges.
Koordinate: 52° 23′ N, 13° 4′ O
