Aristide Briand
Aristide Briand (* 28. März 1862 in Nantes, Frankreich; † 7. März 1932 in Paris, Frankreich) war von 1909 bis 1929 mit mehrmaligen Unterbrechungen französischer Ministerpräsident oder Außenminister.
Nach seinem Jura-Studium trat Briand der sozialistischen Partei bei und schrieb für mehrere Zeitungen. 1902 wurde er Abgeordneter und 1909 erstmals Ministerpräsident.
Nach dem Ersten Weltkrieg zählte Briand zu den Unterstützern der internationalen Friedensbemühungen und des Völkerbundes. Nachdem er 1921 erneut die Regierungsgeschäfte übernahm, trat er ein Jahr später wieder zurück, da er die harten Bedingungen des Versailler Friedensvertrages gegenüber Deutschland kritisiert hatte. Aristide Briand war 1925 Chefarchitekt der Verträge von Locarno. 1926 bekam er dafür zusammen mit dem deutschen Außenminister Gustav Stresemann den Friedensnobelpreis. Außerdem war er 1928 Initiator des Briand-Kellogg-Paktes, eines Vertrages über den gegenseitigen Verzicht auf Krieg zwischen Staaten.
Werke
- Aristide Briand: Frankreich und Deutschland
Literatur
- Victor Margueritte: Aristide Briand. S. Fischer Verlag, Berlin 1932
Weblinks
- http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/BriandAristide/ - Ausführliche Biografie
- http://www.nobel.se/peace/laureates/1926/briand-bio.html - Biografie im Nobel e-Museum (englisch)
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Vorgänger: |
Nachfolger: |
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| Personendaten | |
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| NAME | Briand, Aristide |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | französischer Ministerpräsident und Außenminister |
| GEBURTSDATUM | 28. März 1862 |
| GEBURTSORT | Nantes, Frankreich |
| STERBEDATUM | 7. März 1932 |
| STERBEORT | Paris, Frankreich |
