Arnulf I. (Bayern)
Arnulf I., genannt Arnulf der Böse (?; † 14. Juli 937, Regensburg), war Herzog von Bayern seit 907. Er stammte aus dem Geschlecht der Luitpoldinger.
Arnulf war Sohn des Markgrafen Luitpold und Kunigunde, Tochter von Berchthold I. Pfalzgraf von Schwaben. Arnulf, dessen Territorium unter wiederholten Raubzügen der Magyaren litt und der deshalb dringend Mittel zur Verteidigung brauchte, fand diese Mittel und stärkte seine Macht durch Einziehung von Kirchengut und bekam deshalb den Beinamen "der Böse". Er erneuerte das bayerische Stammesherzogtum. Im Kampf um die Königsmacht im Ostfrankenreich war er ein erbitterter Gegner König Konrads I. (zweiter Ehemann von Arnulfs Mutter Kunigunde). Er verständigte sich aber später mit Konrads Nachfolger Heinrich I. darauf, die Königswürde und Reichseinheit anzuerkennen, wobei ihm im Gegenzug Heinrich erhebliche Hoheitsrechte in Bayern zugestand.
Arnulf war verheiratet mit Judith von Friaul, Tochter des Grafen Eberhard im Sülichgau und der Gisela von Verona. Arnulfs Tochter Judith heiratete Heinrich I. von Bayern, Bruder von Otto dem Großen.
Arnulf wurde im St. Emmeram in Regensburg beigesetzt.
| Vorgänger Arnulf von Kärnten | Herzog von Bayern 907-937 | Nachfolger Eberhard |
| Personendaten | |
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| NAME | Arnulf I. (Bayern) |
| ALTERNATIVNAMEN | Arnulf der Böse |
| KURZBESCHREIBUNG | Herzog von Bayern |
| GEBURTSDATUM | |
| GEBURTSORT | |
| STERBEDATUM | 14. Juli 937 |
| STERBEORT | Regensburg |
