Salinenkrebs
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left|thumb|Salinenkrebs mit Eiern Der Salinenkrebs (Artemia salina), manchmal auch Salinkrebschen oder Salzkrebs genannt, wird neben anderen Artemia-Arten in Zoohandlungen in Form von "Eiern" als Fischfutter verkauft. In natürlicher Umgebung sind sie weltweit in salzigen Gewässern zu finden. In Deutschland wurden sie vor allem durch das Urzeitkrebse-Gimmick der YPS-Hefte bekannt - in den USA als "Sea Monkeys". Entdeckt wurden die Artemeria 1755 in Lymington, England.
Bei den „Eiern“ handelt es sich tatsächlich um mehrzellige Zysten mit inaktivem Stoffwechsel. In diesem Zustand können sie, bei trockener, sauerstoffreier Umgebung, mehrere Jahre überdauern. Das eigentliche Fischfutter sind die Nauplien, die durch Einlegen der „Eier“ in salziges Wasser je nach Temperatur nach 12 bis 36 Stunden schlüpfen und im Laufe eines Jahres bis zu einer Länge von 1 cm heranwachsen können. 1-2 Teelöffel Meersalz auf 1l Wasser ergibt eine günstige Salzkonzentration, in dieser Hinsicht sind die Tiere jedoch relativ unkritisch. Die Nauplien können mit Algen oder ersatzweise Trockenhefe ernährt werden.
Je nach Salzgehalt kann sich die Erscheinungsform (Morphologie) ändern, bei höheren Salzkonzentration sind die Salinenkrebse rötlich gefärbt, bei niedriger Salzkonzentration hell. Artemia kommt in riesigen Mengen in Salzseen wie dem stark alkalischen Mono Lake in Kalifornien oder dem Großen Salzsee in Utah vor.
