Arwed Rossbach

thumb|220px|Palais Rossbach: Prachtvolles Gründerzeitensemble aus dem Jahre 1892 Arwed Rossbach (Schreibweise auch Roßbach, * 1844 in Plauen; † 1902 in Leipzig) war ein sächsischer Architekt des Historismus. Seine Hauptwirkungszeit fiel in die Jahre der deutschen Gründerzeit.

Rossbach absolvierte sein Architekturstudium an der königlichen Kunstakademie zu Dresden, wo er von den Bauten Gottfried Sempers inspiriert wurde. Nach kurzer Tätigkeit in Berlin ließ er sich 1871 in Leipzig nieder. In der Messestadt entstanden die meisten seiner Bauten. Für die Universität Leipzig errichtete er die Bibliotheca Albertina, und das so genannte Rote Kolleg. Zu seinen wichtigen Bauten zählen auch das Gebäude der Deutschen Bank in der Nähe des Neuen Rathauses und die Taborkirche in Leipzig-Plagwitz. In seiner Geburtsstadt Plauen entwarf er das Stadttheater.

Arwed Rossbach war auch sozial engagiert. Er gründete den Verein Ostheim, der im Leipziger Stadtteil Anger-Crottendorf Wohnhäuser für Arbeiter errichtete. Zum Gedenken an den Architekten wurde eine Straße nach ihm benannt. Ferner gibt es eine Ostheimstraße.

Literatur

See also: Arwed Rossbach, 1844, 1902, Dresden, Gottfried Semper, Gründerzeit, Historismus, Leipzig, Plauen, Universität Leipzig