Ashmore- und Cartier-Inseln
300px|right|Karte der Ashmore und Cartier Inseln
Die Ashmore- und Cartier-Inseln /æʃmɔː(ɹ) -/ (en: Ashmore and Cartier Islands) sind ein Australisches Außengebiet und bestehen aus einer Ansammlung von Riffen. Sie liegen im Indischen Ozean vor der nordwestlichen Küste des australischen Kontinents und südwestlich des indonesischen Westtimors, bei 12° 14' Süd und 123° 05' Ost. Die Riffe sind unbewohnt.
Geschichte
Die Ashmore Inseln wurden 1878, die Cartier Inseln wurden 1909 von Großbritannien annektiert. Offiziell kamen die unbewohnten Inseln am 23. Juli 1931 unter australische Kontrolle; der Rechtsakt war jedoch erst am 10. Mai 1934 vollzogen. 1938 wurden die Ashmore- und Cartier-Inseln Teil des Northern Territory. Im Juli 1978 wurden die 5 km² großen Inseln eigenständig als "Ashmore and Cartier Islands Territory", jedoch unter der staatlichen Verwaltung des “Department of Home Affairs“ mit Sitz in der australischen Hauptstadt Canberra.
thumb|left|150px|Offizielle Flagge Das Ashmore-Riff wird von einer großen Zahl Vögel und Fischen bewohnt. Auf Grund des besonderen Artenreichtums des Riffs wurde es am 16. August 1983 zum nationalen Naturreservat erklärt. Indonesien hat Anprüche auf das Gebiet des Ashmore-Riffs erhoben. Australien hat die Gewässer für indonesische Fischer insgesamt gesperrt und den Nationalpark erweitert.
Die letzten geologischen Untersuchungen ergaben vielversprechende Hinweise auf Erdölvorkommen.
Weblinks
- Informationsseite der australischen Regierung
- The World Factbook über die Ashmore and Cartier Islands
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