Assoziativgesetz
Das Assoziativgesetz (lat. associare - vereinigen, verbinden, verknüpfen, vernetzen), auf Deutsch Verknüpfungsgesetz, ist eine Regel aus der Mathematik.
Das Assoziativgesetz gehört zu den Gruppenaxiomen. Es gilt z.B. für die Addition (+) und Multiplikation (·) in den reellen Zahlen, nicht aber für Subtraktion und Division:
Aufgrund des Assoziativgesetzes lässt sich eine vereinfachte Notation einführen. Wenn z.B. gilt:
kann man die Klammern einsparen und einfacher schreiben:
Eine zweistellige Funktion f heißt assoziativ, wenn bei der Hintereinanderausführung der Funktion gilt:
assoziativ
In der Mathematik ist eine Verknüpfung assoziativ, wenn die Reihenfolge der Ausführung keine Rolle spielt. Anders gesagt: die Klammerung mehrerer assoziativer Verknüpfungen ist beliebig. Beispielsweise ist die Addition in den reellen Zahlen assoziativ, also
- a + (b + c) = (a + b) + c.
Dagegen ist die Potenz nicht assoziativ, da z.B.
Siehe auch
Kategorie:Logik
Kategorie:Mengenlehre
Kategorie:Algebra
