Atari 800

Der Atari 400 und Atari 800 waren Heimcomputer von der Firma Atari in 8-bit-Technik. Sie kamen 1979 als Ataris Reaktion auf Apple II und Commodore PET den Markt.

Das Alleinstellungsmerkmal der Atari-Computer unter den damaligen Heimcomputern waren vier Joystick-Anschlüsse, die Action-Spiele mit vier gleichzeitig spielenden Spielern ermöglichten; Heimcomputer hatten 1979 in der Regel noch keine Anschlussmöglichkeit für Joysticks, beim Apple II konnte ein Joystickanschluss per Steckkarte nachgerüstet werden. Obwohl diese Besonderheit des Atari von der Fachpresse damals gelobt wurde, entfiel sie 1983 beim Nachfolgemodell Atari 800 XL, der wie sein Hauptkonkurrent Commodore C64 nur noch zwei Joystickports hatte.

Bei fast gleichem inneren Aufbau hatte der Atari 800 eine echte Tastatur, sein kleiner Bruder Atari 400 dagegen eine einfachere Folientastatur. Als Monitor wurde ein Fernseher verwendet. Im Gegensatz zum Atari 400 besaß der Atari 800 zusätzlich einen Composite-Videoausgang für den Anschluss an einen entsprechenden Monitor. Der Hauptspeicher war modular erweiterbar auf bis zu 48KB, was beim Atari 800 durch leicht zugängliche Steckmodule bewerkstelligt werden konnte.

Externe Geräte wurden über eine spezielle SIO serielle Schnittstelle angeschlossen:

(5.25", single side, single Density, 40 Tracks * 18 Sektors * 128 Bytes = ca. 90 KiB pro Seite)


Weitere Eigenschaften:

Das Nachfolgemodell des Atari 800 war der Atari 1200XL. Da er teilweise inkompatibel zum Atari 800 war, kam in Europa der Atari 800 XL als Nachfolger des 800 auf den Markt

Einige bekannte Spiele:

Literatur


Kategorie:Atari-Heimcomputer

See also: Atari 800, 1979, 1983, Alleinstellungsmerkmal, Apple II, Atari, Atari 800 XL, Atari BASIC, BoulderDash, Byte