ATP-Weltmeisterschaft

Die ATP-Weltmeisterschaft war von 1990 bis 1999 das neben den Grand Slams wichtigste Tennis-Turnier der Herren. Gleichzeitig war es das letzte große ATP-Turnier des Jahres. Vorgänger der ATP-WM war das seit 1970 ausgetragene New Yorker Masters. Im Jahr 2000 wurde die ATP-WM - gemeinsam mit dem konkurrierenden Münchner Grand-Slam-Cup - vom neuen Tennis Masters Cup abgelöst.

Austragungsland des Hallen-Turniers war Deutschland, wo sich die Popularität des Tennis in den frühen 1990er Jahren durch die Erfolge insbesondere von Boris Becker und Steffi Graf auf einem Höhepunkt befand. Von 1990 bis 1995 wurde das Turnier in der Festhalle in Frankfurt am Main ausgetragen und wechselte danach nach Hannover.

Teilnahmeberechtigt waren die acht besten Spieler der Tennis-Weltrangliste. Nach einer Round-Robin-Runde (zwei Gruppen à vier Spieler, die gegeneinander spielen) trafen im Halbfinale und Finale die besten Spieler im K.O.-System aufeinander. Dominiert wurde die Ära der ATP-WM durch den US-Amerikaner Pete Sampras, der bei zehn Austragungen fünfmal triumphieren konnte. Boris Becker konnte bei seinem Heimspiel viermal das Finale erreichen und gewann zwei Titel.

Die Gewinner der ATP-WM


Kategorie:Tennisturnier

See also: ATP-Weltmeisterschaft, 1970, 1990, 1999, Andre Agassi, Association of Tennis Professionals, Boris Becker, Deutschland, Festhalle, Frankfurt am Main