Aubing-Lochhausen-Langwied

ehem. Wappen Karte
Wappen von Aubing Lage des Stadtbezirks 22 in München
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Kreis: München
Fläche: 3.404,56 ha
Einwohner: 37.532 (2002)
Bevölkerungsdichte: 11 Einwohner/ha
Höhe: 520 m ü. NN
Postleitzahl: 81243, 81245, 81249
Vorwahl: 089
Geografische Lage: 48° 8' 23'' n. Br.
11° 34' 28'' ö. L.
Kfz-Kennzeichen: M
Amtliche Gemeindekennzahl: 09 1 62 000
Website: www.aubing.de
Politik
Vorsitzender des Bezirksausschusses: Anton Fürst (CSU)

Aubing, Lochhausen und Langwied sind Stadtteile im Westen Münchens.

Zusammen bilden sie seit 1992 den Stadtbezirk 22 Aubing-Lochhausen-Langwied, den mit rund 3.400 ha größten Bezirk der Stadt mit der gleichzeitig geringsten Bevölkerungsdichte, weshalb noch heute ausgedehnte Grün-, Wald- und landwirtschaftliche Flächen existieren, die zusammen mit der Aubinger Lohe und dem Erholungsgebiet Langwieder See wichtige Ausgleichs- und Erholungsfunktionen für den gesamten Münchner Westen erfüllen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte und Beschreibung

Aubing

Aubing wurde erstmals 1010 n. Chr. als Ubingen urkundlich erwähnt. Dieser Name ist mit hoher Wahrscheinlichkeit von dem bajuwarischen Männernamen Ubo abgeleitet, wobei allerdings keine Person mit einem solchen Namen bekannt ist.

1818 wurde die Gemeinde Aubing mit Gemeindeteilen Aubing, Freiham und Moosschwaige gegründet. Am 1. April 1942 wurde die Gemeinde Aubing ohne Eingemeindungsvertrag der Stadt München angeschlossen.

Aubing wird durch die Bahnlinie München-Buchloe in Alt- und Neu-Aubing geteilt.

Alt-Aubing spiegelt den dörflichen Ursprung Aubings mit den noch immer vorhandenen bäuerlichen Gebäuden wieder. Den alten Ortskern bildet die 1480 erbaute gotisch-barocke Pfarrkirche St. Quirin mit ihrem etwa tausend Jahre alten, romanischen Turm.

Neu-Aubing entstand Anfang des 20. Jahrhunderts als Eisenbahner- und Arbeitersiedlung.

Aubing, insbesondere Neu-Aubing ist heute in Verruf gekommen, zum Ghetto mutiert zu sein.

Wappen

Das Aubinger Wappen geht auf das Wappen einer ortsansässigen Adelsfamilie des 12. bis 14.Jahrhunderts zurück. Verwendet wurde es in einer Urkunde von einem gewissen Hartmann von Aubing am 1. Mai 1334. Der endgültige Entwurf geht auf den berühmten Heraldiker Otto Hupp zurück und wurde am 23. Februar 1933 genehmigt. Das Wappen zeigt drei grüne Blätter auf Silbergrund.

Heute trägt Aubing offiziell wie alle anderen Münchner Stadtteile das Wappen der Stadt München.

Lochhausen

Lochhausen wurde erstmals 948/955 n. Chr. als Lohhusa erwähnt. Der Name bedeutet soviel wie Haus/Häuser am/im Wald.

1818 wurde Lochhausen Teil der Gemeinde Langwied. Am 1. April 1942 wurde die Gemeinde Langwied der Stadt München angeschlossen.

Den alte Ortskern bildet die Pfarrkirche St. Michael.

Langwied

Langwied wurde erstmals 1269/1271 n. Chr. als Lanquat erwähnt. Der Name Langwied bedeutet am langen Wald (althochdeutsch: daz witu = Holz, Wald). Die Endung quat in dem bis zum 15. Jahrhundert verwendeten Namen, könnte von waten kommen und eventuell auf eine Furt zum Durchwaten des Langwieder Baches anspielen.

1818 wurde die Gemeinde Langwied zusammen mit Lochhausen und Gröbenzell gebildet. Am 1. April 1942 wurde die Gemeinde mit Vertrag vom 29. August/2. September 1941 durch die Stadt München eingemeindet.

Quellen

Weblinks


Siehe auch: Liste der Stadtbezirke Münchens


Kategorie:Stadtbezirk von München

See also: Aubing-Lochhausen-Langwied, 1010, 1269, 1271, 1334, 1480, 1818, 1933