Augusta Treverorum
Dieser Artikel behandelt die römische Stadt Augusta Treverorum, auf deren Boden heute die deutsche Stadt Trier steht.
thumb|300px|Stadtmodell der römischen Kaiserstadt Augusta Treverorum im 4. Jh.n.Chr. (von der Porta Nigra aus gesehen) Augusta Treverorum (Stadt des Augustus im Land der Treverer) bezeichnet Trier an der Mosel, das 16 v. Chr. durch den römischen Kaiser Augustus gegründet wurde. Die Ehre nach seinem Namen benannt zu werden, erhielten ansonsten nur Augsburg und Augst in der Nordschweiz.
Es werden zahlreiche Bauten errichtet so z.B. um 80 die Thermen am Viehmarkt oder um 100 Amphitheater.
Von 273 an war sie Bischofssitz. Im Jahr 275 wird Trier durch Franken und Alemannen zerstört, aber es erfolgt ein Neuaufbau durch Constantius Chlorus. In der Folgezeit avancierte Augusta Treverorum unter Kaiser Diokletian zu einer der vier römischen Präfekturen und war damit neben Rom, Alexandria und Byzanz eine der bedeutendsten Städte des Römischen Reiches. Von 293 bis 395 war Trier Residenz des römischen Kaisers.
Im Jahre 313 wird die Stadt von Kaiser Konstantin dem Großen zur Hauptstadt des Weströmischen Reiches erhoben. Nach der Verlegung der Praefectura Galliarum, die obersten Behörde des römischen Westreiches, nach Arles im Jahre 402 verlieren die Römer die Stadt spätestens 475 an die Franken.
Römische Bauten
Porta Nigra, Trierer Dom, Kaiserthermen, Barbarathermen, Amphitheater von Trier, Römerbrücke, Konstantinbasilika, u.a.
Siehe auch: Moguntiacum, Colonia Claudia Ara Agrippinensium
