Gemischbildung

Gemischbildung bezeichnet die Art und Weise, nach der für einen Verbrennungsmotor das Luft-/Kraftstoffgemisch erzeugt wird.

Man unterscheidet grundsätzlich die äußere und die innere Gemischbildung. Die äußere Gemischbildung erzeugt das brennbare Luft-/Kraftstoffgemisch außerhalb des Zylinders, die innere Gemischbildung im Zylinder bzw. seinen Vorkammern (Wirbelkammer, Vorkammer, Glühkopf).

Äußere Gemischbildung

Die Äußere Gemischbildung ist ein Verfahren zur Herstellung eines verbrennungsfähigen Gases oder Gemisches bei einem Verbrennungsmotor. Wesentlicher Punkt bei der äußeren Gemischbildung ist, das die Gemischbildung außerhalb des Brennraumes oder der Brennkammer erfolgt, in denen nur noch die Entzündung und Verbrennung erfolgt. Dies geschieht beim Ottomotor etwa durch Vergaser oder durch eine Saugrohreinspritzung.

Innere Gemischbildung

Die innere Gemischbildung ist ein Verfahren zur Herstellung eines verbrennungsfähigen Gases oder Gemisches bei einem Verbrennungsmotor. Wesentlicher Punkt bei der inneren Gemischbildung ist, das die Gemischbildung innerhalb des Brennraumes oder der Brennkammer erfolgt, dieser also nur Luft zugeführt wird. Innerhalb des Brennraumes erfolgt dann nach der Kraftstoffzufuhr die Gemischbildung, Entzündung und Verbrennung. Dies geschieht beim Ottomotor und beim Dieselmotor durch eine Direkteinspritzung.

Neben dem Dieselmotor verwenden Gasturbinen sowie Kesselanlagen in der Regel die innere Gemischbildung.

Siehe auch

See also: Gemischbildung, Benzineinspritzung, Brennkammer, Brennraum, Dieselmotor, Direkteinspritzung, Gasturbinen, Kessel, Ottomotor, Stöchiometrisches Kraftstoffverhältnis