Auswaschung

thumb|Ausstrudelung (Evorsion) durch Wasserwirbel Als Auswaschungen bezeichnet man in der Geologie, genauer gesagt in der Geomorphologie, durch fließendes Wasser verursachte Formen der Erosion, die auch als fluviale Prozesse bezeichnet werden.

Das Wasser führt Sand und Steine mit (Fluvialer Transport), das so genannte Geschiebe, dieses wirkt auf das das Flussbett umgebende Gestein wie ein Schleifmittel, man spricht auch von Abrasion. Dadurch entstehen unterschiedliche Talformen wie Klammen, Schluchten, Canyons, Kerbtäler, in ihnen entstehen durch Strömungshindernisse spezielle mechanische Auswaschungsformen wie Gumpen, Kolken, Tumpfe, Hohlkehlen, Strudellöcher, Strudeltöpfe, Stromstriche, Prallhänge, Gleithänge, Mäander, Korrasionen, und Gletschermühlen.

Durch Ausstrudelung (Evorsion) kommt es meist am Fuß von Wasserfällen zur Ausbildung von flachen, runden Kolken, oft sind auch von Wirbeln erzeugte Erosionsformen oder Löcher mit spiralig gedrehten Wänden zu beobachten. Ein Strudelloch bringt manchmal einen Hühnergott hervor.

Besonders eindrucksvolle Auswaschungen sind beispielsweise der Grand Canyon, und der Maligne Canyon.

Eine andere Form der Auswaschung stellt der Karst mit seinen Karren, Dolinen und Höhlen dar.

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