Baldrian
Dieser Artikel handelt von der Pflanzengattung Baldrian. Für die gleichnamige Band aus dem Zürcher Oberland, siehe bitte Baldrian (Band), für den männlichen Vornamen Baldrian (Vorname).
| Baldrian | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 290px|Echter Baldrian Echter Baldrian (Valeriana officinalis) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
|
Die Gattung des Baldrians (Valeriana) aus der Familie der Baldriangewächse (Valerianaceae) umfasst über 150 krautige Stauden- und Halbstraucharten, die hauptsächlich in den Waldregionen Europas, zum Teil auch in Nordamerika und den Tropen Südamerikas verbreitet sind. Nur wenige sind dekorative Gartenpflanzen, doch diese eignen sich für Rabatten und Steingärten.
Der botanische Name kommt von lat. valere = kräftig, gesund sein. Der deutsche Name stammt vom nordischen Lichtgott Baldur, Sohn des Odins und der Frigga.
Merkmale
Sämtliche Baldrian-Arten enthalten Alkaloide und vor allem ätherische Öle, die (nach der Trocknung) unangenehm riechen. Nach entsprechender galenischer Aufbereitung entfalten diese jedoch ihre Heilkraft (sedativ). Auf diese Eigenschaft bezieht sich auch der botanische Name: lateinisch valens = kräftig.
Arten (Auswahl)
- Echter Baldrian, Valeriana officinalis, auch Katzenkraut, Hexenkraut
- Valeriana arizonica
- Echter Speik, (Valeriana celtica)
- Felsen-Baldrian (Valeriana saxatilis)
- Berg-Baldrian (Valeriana montana )
- Zwerg-Baldrian (Valeriana supina)
- Kleiner Baldrian (Valeriana dioica)
- Dreiblättriger Baldrian (Valeriana tripteris)
- Knolliger Baldrian (Valeriana tuberosa)
